Bild von Toprural

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Ich habe beschrieben, warum man sich noch am besten heute Selbständig machen sollte. Und mit Selbständigkeit erwarte ich nicht, wie ein Sprichwort so schön sagt, dass man selbst und ständig arbeitet, sondern dass man denkt und handelt wie ein Entrepreneur. Viele können sich nicht vorstellen, dass man (z.B. wie im Bild oben, die Toscana (Italien)) dort arbeiten kann wo andere Urlaub machen. Dass es trotzdem funktioniert haben einige bewiesen. Ein gutes Beispiel ist Chris C. Ducker. Er betreibt eine “Outsourcing“-Firma auf den Philippinen, die sich Live2Sell nennt. Gerade hat er getwittert, dass er von einer Massage kam… eine Stunde für 10$!

Outsourcing – Was ist das?

Wenn Sie Tim Ferriss’ Buch “Die 4 Stunden Woche” gelesen haben, dann wissen Sie das vermutlich schon. Für alle, die es nicht gelesen haben: Sie haben die Möglichkeit, bestimmte Dinge, die Sie Leid sind, einfach out-zu-sourcen. Das heißt: sie bekommen z.B. bei Live2Sell einen eigenen “Couch” zugeteilt, der von nun an für Sie da ist. Im ersten Moment klingt es sehr banal. Im anderen wiederum kann es sehr nützlich sein.

Beispiele von Outsourcing

Ein Beispiel: Sie vergessen normalerweise immer, Ihrer Frau Blumen zum Valentinstag (oder sogar zum Hochzeitstag) zu schenken. Ihr Couch (oder VPA) kann das für Sie erledigen. Er kümmert sich darum. Dank Internet ist da heutzutage ja kein Problem mehr. Er schickt Blumen, eine Karte mit einem netten Gedicht drauf und fertig.

Ein weiteres Beispiel: Sie sind Selbständig und merken, dass bestimmte Tätigkeiten einfach sehr an Ihrer Zeit nagen und lästig sind. Bestimmte Recherchearbeiten für ein neues Projekt zum Beispiel. Sagen Sie es einfach Ihrem persönlichen Assistenten, geben Sie ihm eine Zeitspanne vor, z.B. zwei Stunden und sagen Sie ihm (das ist ganz wichtig), was er ganz genau machen soll. Am Ende hat man sich zwei Stunden gespart, die man in eine Arbeit investieren kann, die für einen wichtiger oder rentabler war. Ob Sie dabei ein Buch fertig lesen oder eine neue Sprache lernen ist dabei weniger von Bedeutung. Immerhin ist es ja Ihre Sache, wie Sie Ihre Freizeit verbringen. Wichtig ist nur, dass Sie auch genügend Freizeit haben und wie Sie das erreichen können.

Das Tim Ferriss’ Buch große Wellen geschlagen hat, ist mittlerweile bekannt. Zwei Berliner Studenten haben offenbar das selbe gedacht. (Bereits früher hab ich schon einmal über VPA’s berichtet.) Sie eröffneten eine Website auf der man sich virtuelle Assistenten aus anderen Ländern holen kann. Die Website finden Sie im übrigen unter strandschicht.de.

No risk, no fun – Wie man mit einem Virtual Assistant (VA) umgeht.

Klar ist: ein Virtueller Assistent (VPA) kostet Geld. Das ist in erster Linie erst einmal negativ. Doch, was viel genialer daran ist: Sie überlegen besser und genauer, was Sie tun. Sie werden exakter. Sie müssen Ihrem VPA natürlich anweisen, eine bestimmte Stundenanzahl nicht zu überschreiten, was bedeutet, dass Sie Ihm genaue Anweisungen machen müssen. Das heißt wiederum, dass Sie genau nachdenken, was Sie wollen. Das würden Sie normalerweise nicht machen (und jetzt sagen Sie nicht, Sie tun das ohnehin immer). Ich weiß sehr genau, dass man seine Zeit oft planlos vergeudet, wenn man z.B. nur im Internet surft. Wirklich getan hat man nichts. Dan Andrews Aussage ist beispielsweise: “Mein Business wächst, während ich abwesend bin!“. Klingt unglaublich, aber trotzdem hat er es geschafft. Er weiß, wie man mit VPAs umgeht (unter anderem). Aber vielleicht mögen Sie sich das Video selbst ansehen:

YouTube Preview Image

Das nächste ist: natürlich muss man seinem VPA vertrauen. Es ist durchaus möglich, dass Sie beim ersten, zweiten oder dritten Mal immer wieder den VPA wechseln wollen, weil Sie sich nicht sicher sind, ob er seine Arbeit gut macht. Je länger Sie jedoch mit einem VPA arbeiten, desto besser wird er Sie verstehen und auf Sie eingehen können.

Cool, oder?

Um es mit den Worten von Dan zu sagen: cya later! :-)

Achja: falls Sie noch eine Idee suchen für Ihre Selbständigkeit oder besser: für Ihr Entrepreneurship. Vielleicht werden Sie ja auf der Website der Young Entrepreneurs fündig. Lassen Sie sich inspirieren!


1 Kommentar

  1. Ich habe das Buch “Die 4 Stunden Woche” gelesen und mich sogleich an die Arbeit gemacht, alle gängigen VPAs in eine Tabelle zu packen.
    Mit Telefonnummer, Preisen, Sprache, Exclusive/ besondere Tätigkeiten und vielen Infos mehr.
    Außerdem habe ich eine große Agentur getestet, erschreckend, aber lest selber meinen Bericht:

    http://www.gruenderlexikon.de/magazin/unsere-erfahrungen-mit-bpovia-com

    Viel Erfolg bei der Suche nach einem(r) geeigneten VPA.
    Torsten vom Gründerlexikon

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