Über Nischenthemen schreiben
Gepostet in Erfolg, Karriere, Motivation | Keine KommentareDie Wahrheit…
Mal ehrlich: lesen Sie Artikel von Bloggern, wo sie nicht wirklich wissen, was er nächsten Tag schreiben wird? Nein? Ich auch nicht. Aber vielleicht bin ich ja mit meinen 25 Jahren schon zu alt und versäume gerade einen Trend.
(Ich meine, es kann sehr wohl interessant sein, wenn meine Freunde bloggen würden, zu hören, was die denn da so schreiben. Aber das tut ja keiner. Das ganze läuft heutzutage wohl eher über Facebook oder Twitter ab. Kurze Nachrichten tun’s natürlich auch. Und zwar um einiges besser: lesen Sie diesen Beitrag ganz? Wohl eher nicht. Sie überfliegen wohl nur die Zeilen, so wie Sie es immer machen. Dabei gebe ich ihnen aber sogar Hilfestellung: ich mache einige Wörter für Sie extra noch fett, damit Sie auch nix überlesen. Super, oder? Dabei denk ich mir gerade wirklich: warum mach ich das überhaupt? Soll ich nicht einfach in 120 Zeichen twittern, was ich hier geschrieben hab? Gute Frage…)
In einem frühren Beitrag habe ich mich auf Selbstfindung begeben. Ich war auch so ein Kandidat: ich bloggte sinnlos durch die Gegend und wollte es wahrscheinlich gar nicht wahrhaben, dass sich keiner dafür interessiert. Nur vereinzelt, zu Nischenthemen eben, stieg die Besucherzahl meines Blogs plötzlich immer dramatisch an. Auch Kommentare wurden öfter gegeben (auch wenn es wirklich nicht sehr viele waren – aber immerhin besser als gar keine!) ![]()
Nun untersuche ich mich erneut: ich bin ein totaler Web 2.0-Freak. Ich nutze alles, was geht und natürlich nur das, was mir irgendwie was bringt. Was tu ich also den lieben langen Tag?
Das Web 2.0 im tägl. Leben
- Ich nutze Google Mail, Google Calendar, Google Docs. Ja ich brauch das! Das synct alles optimal zum iPhone.
- Erst vor zwei Tagen habe ich jemanden über Google Maps gezeigt, wo er in München von A nach B kommt.
- Ich bin täglich bei Facebook eingeloggt.
- Man will ja nicht alles doppelt schreiben: meine Twitter-Tweets synchronisieren sich zu StudiVZ, Facebook und Co.
- Ich nutze ständig XING.
- Ich programmiere selbst mit jQuery rum (habe ich in der Arbeit angefangen und ist einfach nur geil).
- Gibt es noch jemanden, der nicht skypt? Sogar meine Mutter macht das mit ihren Freundinnen aus dem Gartenverein!
- Und dann wären da natürlich noch YouTube, Online Banking, Digg, …., RSS-Feeds.
Achja: die RSS Feeds. Darauf wollte ich ja eigentlich hinaus. Wenn Sie aktiver Blog-Leser sind, dann nutzen Sie sich bestimmt auch. Meist erkennbar durch ein oranges Funksymbol. Diese kleinen Dinger, bestehend aus einem XML-File und sorgen dafür, dass alle Beiträge eines Blogs aufbereitet im Browser, in ihrem E-Mail-Programm oder einem RSS-Reader erscheinen. Ich z.B. nutze die RSS-Funktion von Apples Mail-Programm. So habe ich jeden morgen immer den Überblick über das, was mich genau interessiert.
Und da wären wir wieder: also warum würde ich einen Blog, wie meinen, nie wirklich in ein Feedreader-Programm mitaufnehmen? Weil zu viel drin steht, was mich nicht interessiert. Die Benutzer da draußen wollen wissen, welche Autos gerade IN sind, was sich in der PHP-Community gerade tut, welche aktuellen Last-Minute-Angebote es bei Tchibo gerade gibt und so weiter. Sie interessieren sich für bestimmte, einzelne Themen, aber nie für alles. Das möchte ich jetzt in meinem Blog verbessern.
Kurz und knackig. Was ist wichtig?
- Schnell guten Content bereitstellen.
- Für Austausch, Interaktionen und Konnektivität unter den Usern sorgen.
- Für Backlinks sorgen; eigenen Blogbeitrag überall anpreisen (natürlich nur, wenn man glaubt, was tolles geschrieben zu haben).
- Neue Medien nutzen: Videos
- Millionen schäffeln
- Die 12 Nischenblog-Gebote
Das führt mich zum Thema Nischen-Websites, worüber ich ja auch schon sehr viel geschrieben habe.
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