can't sleep? von Flickr-User: saposaraso★

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Vergangenen Freitag hab ich’s im Artikel Ziele setzen und verwirklichen schon angekündigt, aber dann doch nicht geschafft: die Veröffentlichung meines Traumplans für 2011.

Er ist irgendwie immer noch nicht ganz fertig, weil es sehr schwierig ist, mit seinen Zielen umzugehen. Deshalb glaube ich, dass ich ihn in den nächsten Tagen und Wochen noch einmal konkret abändern muss. Immerhin bin ich ja auch kein Traumplan-Profi und mache das alles zum ersten Mal :-)

Was ist ein Traumplan?

Ein Traumplan ist lt. Tim Ferriss ein Plan für die nächsten 6 oder 12 Monate. Er ist aber nicht wirklich ein “Plan”. Es ist also kein “Schritt-für-Schritt”-Dokument als eher das Konzept von den geilen Dingen, die man machen will.

Ich lege meinen Traumplan für die nächsten 12 Monate einfach mal fest.

1. Haben, Sein, Tun

Man fragt sich selbst folgende Fragen und schreibt maximal 5 Dinge auf:

  • Was will ich in den 12 Monaten haben?
  • Was will ich in den 12 Monaten sein?
  • Was will ich in den 12 Monaten tun?

Ganz wichtig: Man sollte das alles aufschreiben ohne Hintergedanken. Das heißt: wenn man einen Ferrari fahren will, dann sollte man das aufschreiben. Auch wenn man im Moment nicht weiß, wie das finanziell gehen soll.

Auch noch wichtig: Ich finde es sehr schwer abzugrenzen, was man “haben” oder beispielsweise “tun” will. Ich könnte also unter HABEN schreiben: Ich möchte einen Motorrad-Führerschein haben. Ich könnte aber auch unter TUN schreiben: “Ich  möchte Motorrad fahren”.

Deshalb beschränke ich mich wie folgt:

  • Haben: Alle Materiellen Dinge, die ich möchte.
  • Sein: Die Dinge, die mich körperlich und seelisch betreffen.
  • Tun: Wie der Name schon sagt.
Haben, Sein, Tun. Der Traumplan Teil 1

Haben, Sein, Tun. Der Traumplan Teil 1

Ich muss dazu sagen: das ganze ist sehr ungenau definiert. Was heißt zum Beispiel “Haus am Meer”?

2. Sein in Tun umwandeln

Wie dem auch sei. Da das “SEIN” nicht wirklich umgesetzt werden kann, müssen wir die Tabelle um eine Spalte erweitern und das SEIN in ein TUN umwandeln:

Erweiterter Traumplan

Erweiterter Traumplan

3. Kosten erfassen

Jetzt ist es an der Reihe, die tatsächlichen Kosten zu erfassen. Einfach zusammenzählen hilft:

Traumplan Kostenerfassung

Traumplan Kostenerfassung

4. Monatliches und tägliches Einkommen errechnen

Wichtig hier: ich muss genauer definieren wohin ich reisen will (Haus am Meer), wo der Spanischkurs stattfinden soll, wie hoch die Reisekosten sind und ob ich nun selbst segeln will oder nur “mitfahren”.

Nichts desto trotz ist das Grundprinzip wohl verstanden, oder? Deshalb mach ich weiter:

A + B + C + (1,3 x monatliche Ausgaben) = 2480 + 645 +0 = 3125 €

Ich müsste also 3125 Euro monatlich verdienen, damit ich mir oben genannte Dinge leisten könnte. Das wären 3125€ / 30 = 104 Euro täglich.

Ganz unabhängig von meinen nicht klar definierten Dingen im Traumplan müsste ich also 104 Euro täglich an Einnahmen haben. Auf der anderen Seite muss man auch sehen: viele Dinge, die ich gerne tun will kosten mich eigentlich nichts.

Die nächste Frage ist dann: wie komm ich an 104 Euro pro Tag?

Update: Hab gesehen, dass der Typ von BraveNewLife dasselbe getan hat :-) Leider wird der Blog nicht mehr aktualisiert. Schade :-(


9 Kommentare

  1. Hey Flo,
    ich freu mich natürlich auf den nächsten Artikel, in dem Du hoffentlich dann aufzeigst, wie man an die 104€ kommt. Bei Dir wird es bestimmt hauptsächlich von BuyMyDay, VielTee und social2business kommen oder täusche ich mich da?
    LG Nathanael

    • Hallo Nathanael,

      ich denke, das ganze wird sich wohl nicht in einem einzigen Beitrag unterbringen lassen. Trotzdem ist es ein Anfang. Von vieltee erwarten wir uns in nächster Zeit nicht allzuviele Einnahmen, da es langsam aber sicher Frühling wird. Ich denke, dass der Teekonsum zum Sommer hin doch ziemlich abnehmen wird. Das ist ähnlich wie bei der Schokolade.

      • Mensch Florian, denke doch mal um die Ecke :-) Biete doch extra Pakete an, in denen nur Sorten für Eistee enthalten sind. Habe ich neulich auch bekommen, ein leckerer Eistee auf Basis eines Teebeutels – keine Chemie sondern reiner Tee mit etwas Saft :-)

        • Servus Markus und danke für deinen Kommentar. Ja.. mit so etwas ähnlichem haben wir auch schon spekuliert :-) Aber danke noch einmal für den Anstoß :-) Die Meinungen von Außen sind doch immer die besten :-)

  2. Hallo Flo,

    bei Zieldefinitionen und Traumplänen fange ich in der Regel damit an, die Emotionen aufzuschreiben, die ich erleben möchte und die mich glücklich machen. Denn es sind die Emotionen die einen wirklich dazu bringen etwas zu tun und auch durchzuziehen. Bei dir wären es dann wohl Emotionen wie “Freiheit”, “Unabhängigkeit”, “Zufriedenheit z.B. durch ausgleich von Arbeit und sportlicher Betätigung” etc……
    Ich kann dir dazu “The Edge” von Anthony Robbins empfehlen. Das scheint zwar manchmal ein wenig übertrieben, aber es wirkt und motiviert.
    Zumindest hat es mir geholfen, meine Ziele (Emotionen) zu erreichen und meine Ziele sind garnicht so verschieden von deinen.

    Gruß Michael

    • Servus Michael,
      danke für diese tolle Beschreibung. The Edge hab ich nur als Audio-CD bei Amazon gefunden. Gibt es da ein Buch?

      Generell find ich deine Methode sehr interessant. Mit Emotionen zu arbeiten ist wahrscheinlich noch einen kleinen Ticken besser als mit den direkten Zielen, da man zuerst einfach das Gefühl erzeugt, welches man unbedingt erreichen will.

      Welche Ziele hattest Du denn? Und konntest Du sie erreichen? Eventuell hast Du ja einmal Zeit einen kurzen Artikel darüber zu schreiben. Ich würde ihn gerne veröffentlichen.

  3. Hallo Flo,

    Ein Artikel zu dem Thema wäre eine interessante Sache, ich werd mir im Laufe der Woche mal Gedanken darüber machen und meld mich dann nochmal.

  4. Hi Florian

    Super, das ist das, was ich auch schon mal machen wollte (wie neulich telefonisch besprochen): das Buch von Tim Ferriss soweit wie möglich 1:1 in die Tat umsetzen und dann einen Blog darüber führen. Wie man im Englischen so schön sagt: ‘commitment’. Da man ja Leser hat, die einem folgen, ist das auf jeden Fall eine gute Art, sich eine Art ‘A….tritt’ zu verpassen, um das Ganze voranzutreiben :)

    Weiter so!

    Gruß aus Griechenland,
    David

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