Wie man in 100 Tagen zum Entrepreneur wird
http://hangout-lifestyle.de/in-100-tagen-zum-entrepreneur/ Gepostet von Flo in Entrepreneur werden, Erfolg | 1 Kommentar
Neuroplastizität ist DAS Wort, welches ich gestern gelesen habe und was mich – wieder einmal – nicht daran hindert, darüber zu schreiben. Aufgegriffen aus der Fernsehzeitschrift tv14 (!) musste ich gleich recherchieren.
Konkret geht es darum, dass das Hirn sich selbst verändern kann. Kurzum: ich hab Google befragt. Ich bin auf den Artikel von M. Fernholz zur neuronalen Plastizität aufmerksam geworden. Demnach galt das Gehirn unter den Wissenschaftlern lange als unveränderbar. Das heißt, die Synapsen wären starr verdrahtet und können sich nicht neu verbinden.
Angeblich wussten die Buddhisten schon lange um die Veränderlichkeit des menschlichen Gehirns genauesten Bescheid (Meditation), auch wenn Sie es nicht wissenschaftlich beschreiben konnten. Für mich ist das ohnehin nicht wirklich greifbar, weil ich mit Hirnforschung so gut wie nichts am Hut habe.
Aus Gewohnheit wird Veränderung
Nichts desto trotz ist das eigentlich eine super tolle Sache. Denn Neuroplastizität heißt auch: wir können unsere Gewohnheiten ändern. Wir kennen das aus vielen Lebenslagen: man meldet sich z.B. im Fitness-Studio an, schafft es dann eventuell einen oder zwei Monate durchzuhalten und dann geht man doch nicht mehr hin.
Oder: man möchte die Ernährung ändern und versucht keine Süßigkeiten mehr ins sich rein zu stopfen. Das klappt irgendwie auch nie. Spätestens nach ein paar Tagen gibt man auf und die göttliche Schokolade landet ja doch wieder im Mund ![]()
Der Schlüssel zum Erfolg liegt in der Wiederholung. Mit anderen Worten: wenn man täglich ein Sportprogramm durchziehen will, die Ernährung ändert oder sich vornimmt (oh das hab ich schon sooo oft) zu meditieren, dann gelingt das nur, wenn man’s (so simpel es klingt) es einfach “tut”.
Und was noch wichtiger ist: man muss voll dabei sein. Auch mit seinen Gedanken. Denn wenn bestimmte Denkmuster eintreten sollen ist es wichtig, Gewohnheiten zu schaffen bzw. alte Gewohnheiten zu brechen.
Wissenschaftler sagen: die besten Erfolgschancen hat man dann, wenn man bestimmte Handlungen mindestens 90 Tage lang wiederholt, damit diese zur Gewohnheit bzw. auch im Hirn “verankert” werden. Die meisten Zellen im erneuern sich nämlich genau in dieser Zeit.
Aus Veränderung wird Erfolg
Ab Tag 30 bis 60 erfolgt die emotionale Umprogrammierung. In dieser Zeit ist es am schwierigsten z.B. sein Fitnessprogramm oder die Ernährungsumstellung durchzustehen.
Ich habe mich Ende letzten Jahres dazu entschieden, ein Entrepreneur zu werden (Was ist ein Entrepreneur?). Mittlerweile sind mehr 300 Tage vergangen. Dazwischen war es echt schwer, die Entscheidung beizubehalten. Es plagten ständig Fragen, die mit “was wäre wenn…” starten.
Viele Menschen schreiben mich an und teilen mir mit, dass sie mit ihrer derzeitigen Arbeit unglücklich sind. Vor allem Junge Leute um die 30 denken sich dann meist: “War’s das schon?”. Ich sage: Nein!
Wichtig ist hier wieder: denken Sie nach und versuchen Sie sich auszumalen, was Sie in der Zukunft erreichen wollen. Und zwar ganz genau. Wenn Sie “einmal” ein neues Auto besitzen wollen, dann schreiben Sie auch nieder wann und welches Auto. Machen Sie Ihre Angaben so präzise wie nur möglich und legen Sie den Termin so, dass Sie Ihn auch erreichen können.
Ich habe mein “schlaues Büchlein” immer mit dabei. Dort schreibe ich alle Gedanken nieder, die mir gerade durch den Kopf rauschen. (Auch diesen Prozess musste ich erst lernen.)
Schreiben Sie in Ihr eigenes schlaues Büchlein: “Ich will in 400 Tagen einen Audi Q5 fahren”. Und gleich heute fangen Sie an, daran zu arbeiten, dieses Ziel zu erreichen. Mehr zum Thema Ziele setzen.
Was passiert? – Sie legen sich ein Ziel und versuchen es zu erreichen. Mit allen (legalen) Mitteln. In der Zwischenzeit programmiert sich Ihr Gehirn in x Tagen neu.
Nach der Hälfte werden Sie zweifeln und sich fragen, ob das überhaupt was bringt. Man leidet und man sieht sich ständig mit dieser prekären Situation konfrontiert. Aber genau das macht es aus! Man kommt nicht daran vorbei, diesen Lernprozess durchzuziehen.
Die Tage sind gezählt
Phuu… stellen Sie sich vor, Sie haben es geschafft, etwas zu verändern. Egal, ob es 90 oder 400 Tage gedauert hat. In den letzten Tagen des Prozesses werden Sie eine extreme “mir geht’s saugeil”-Gefühl haben. Natürlich: Ihre Synapsen haben sich neu verdrahtet, Sie wissen, dass Sie selbst etwas erreicht haben und das Sie zu mehr fähig sind, als täglich 8 Stunden die gleiche Arbeit zu erledigen. Sie fühlen Sich körperlich und geistig auf Niveau des Dalai Lama.
Noch ein Beispiel: kennen Sie Pat Flynn vom SmartPassiveIncome-Blog? Er hat ein extremes Fitnessprogramm durchgezogen. Und jetzt raten Sie mal, für wie lange?
Seine Ergebnisse (mit Vorher-Nachher-Bild) finden Sie in seinem Ergebnis-Blogbeitrag.
So… Sie haben’s geschafft. Fahren einen Q5. Jetzt brauchen Sie ein nächstes Ziel. Je öfter Sie das kleine Paket namens Neuroplastizität schnüren, desto besser lernen Sie, damit umzugehen und ehe Sie sich versehen sind Sie ein Entrepreneur. (Auch dafür gibt es übrigens einen Fachausdruck: Hebbsches Lernen).
Und…
… lassen Sie sich nicht von Stress des Veränderungsprozesses “stressen”. C. S. Schönemann (von dem auch der Artikel stammt) beschreibt es sehr schön:
“Den meisten Stress [...] erleben wir nicht durch das, was gerade wirklich geschieht, sondern aufgrund unserer Gedanken über das, was passiert ist, was nicht hätte passieren dürfen oder was vielleicht noch passieren könnte.”
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Hallo, ein interessanter Punkt über den ich mal “laut” nachdenken werde