“Ich hasste meinen Job”
http://hangout-lifestyle.de/ich-hasse-meinen-job/ Gepostet von Flo in Arbeiten von zu Hause, Lifestyle-Design, Motivation | 8 Kommentare
“So bin ich dann eines Tages zu meinem Chef gegangen, hab ihm gesagt er soll sich seinen Scheiß selber machen und habe gekündigt”.
Solche Sätze hört man wohl nur von solchen Menschen, die man allgemein als eine Art “Aussteiger” bezeichnet. Von Leuten, die Ihr Geld von zu Hause verdienen, die machen, was ihnen Spaß macht und die ihr altes Leben so richtig hinter sich gelassen haben, nicht wahr?
Passen zu meiner Artikelserie Arbeiten von zu Hause habe ich für euch (und natürlich für mich) Klaus Kubielka von geldverdienen-tipps.eu für ein Interview gewinnen können. Ich wurde auf ihn aufmerksam, weil er in der Vergangenheit schon einiges zum Thema Arbeiten von zu Hause geschrieben hat. Irgendwie ist es ja doch ein Thema, was uns Entrepreneure, Selbständige oder wie immer wir uns nennen wollen, betrifft.
Es stimmt auch, dass wir alle etwas gemeinsam haben. Und das ist in erster Linie die Arbeitswelt, in der wir leben. Wir haben meist keine Chance uns selbst zu entfalten, leben “Tag ein und Tag aus”. Wir wollen etwas ändern. Und Klaus hat geschafft. Und es war nicht immer leicht. Aber lest selbst ein ehrliches Interview:
Flo: Servus Klaus. Herzlichen Dank, dass Du Dich auf meinem Blog als Interviewpartner bereitstellst
Bitte beschreibe einfach mal, wer Du bist und woher du kommst.
Klaus: Hallo Florian. Danke auch dir für dieses Interview. Mein Name ist Klaus Kubielka, ich bin 41 Jahre alt, lebe in Ebensee, in Österreich und verdiene mein Geld hauptberuflich als Werbetexter und Internet-Marketer.
Flo: Auf deiner Website geldverdienen-tipps.eu schreibst über das Geld verdienen im Internet. Viel interessanter finde ich allerdings das, was du auf der “Über mich” Seite geschrieben hast. Und das ist das, was voll und ganz zu meinem Blog passt. Zitat: “(…) Und ich habe mich immer gefragt:“ War das alles? Soll ich so den Rest meines Lebens verbringen? Mit einem ungeliebten Job und ständig pleite? (..)”
Woher kommt dieser Gedanke? Was war der Antrieb? Und wann bist du auf die Idee gekommen, aus der so genannten Tretmühle auszusteigen?
Klaus: Der Gedanke, aus der „Tretmühle“ auszusteigen, hat mich eigentlich schon immer verfolgt. Ich komme aus einer normalen Arbeiterfamilie. Und da habe ich schon als Kind festgestellt, dass meine Eltern sich krumm und bucklig arbeiten, damit wir so halbwegs über die Runden kommen.
Ich habe Einzelhandelskaufmann gelernt, doch diesen Job schon kurz nach der Lehre an den Nagel gehängt, weil ich wusste, das ist sicher nicht das was ich mein ganzes Leben lang machen will.
Die nächsten 20 Jahre habe ich dann in diversen, mehr oder weniger guten Jobs, meine Zeit gegen (viel zu wenig) Geld getauscht. In den letzten Jahren hauptsächlich als Leasing-Arbeiter. Und das war echt scheisse. Denn als Leasing-Arbeiter hast du so gut wie überhaupt keine Rechte. Von der miserablen Bezahlung mal ganz abgesehen.
Da wirst du von einer Firma zur nächsten geschickt. Kaum hast du dich irgendwo halbwegs eingelebt und eingearbeitet, wirst du auch schon nicht mehr gebraucht und wirst in die nächste Firma gesteckt.
Meiner Meinung nach ist das nichts anderes als moderne Sklaverei! Und glaub mir, ich habe es gehasst! Spätestens da wurde mir so richtig bewusst, dass ich so keinesfalls den Rest meines Lebens verbringen will.
Flo: Ja. Da ähneln wir uns wohl doch ein bisschen
Findest Du, dass z.B. Handwerkerjobs (ich habe auch Elektriker gelernt und dann noch studiert) einfach viel zu unterbezahlt sind? Glaubst Du, es ist heutzutage ein Problem der Politik, warum immer mehr Menschen so denken wie du und ich?
Klaus: Ja und Ja. Als Arbeitnehmer, egal ob Arbeiter oder Angestellter, bist du sozusagen das letzte Glied in der Nahrungskette. Ich persönlich halte es für eine Frechheit, dass große Firmen (wie die in der ich zuletzt gearbeitet habe) Millionengewinne einstreichen, aber die Arbeiter, also die Menschen die solche Erfolge überhaupt erst möglich machen, mit einem Butterbrot abgespeist werden.
Weißt du was mich in meiner letzten Firma zur Raserei gebracht hat? Da wurden an die Vorstands-Fuzzis am Ende des Jahres Dividenden in Millionenhöhe (!) ausgeschüttet und uns Arbeitnehmern hat man mit einer Flasche billigen Wein und neuer Arbeitskleidung „beschenkt“!
Es ist mit Sicherheit auch ein Problem der Politik. Denn unsere Politiker schauen tatenlos zu, wie man uns nach Strich und Faden abzockt.
Flo: Es war bei dir also genauso wie bei mir. Man weiß, man will nie wieder als Arbeitnehmer arbeiten (in deinem Fall als Staplerfahrer), aber man weiß nie richtig, was man genau tun möchte. Wie war das bei dir am Anfang?
Klaus: Genauso ist es. Der Wunsch nach Selbstständigkeit, und vor allem nach „Selbstverwirklichung“ war bei mir schon immer vorhanden. Ich habe immer davon geträumt, mein Geld mit Schreiben zu verdienen. Nur wusste ich damals nicht wie.
Erst das Internet hat es mir schließlich ermöglicht, meinen Traum Wirklichkeit werden zu lassen.
Flo: Wie verdienst Du im Moment dein Geld um dich über Wasser zu halten?
Klaus: Ich bin seit einigen Monaten als Werbetexter selbstständig. Außerdem verdiene ich auch mit Internet-Marketing mittlerweile gutes Geld. Darüber schreibe ich auch auf meinem Blog www.geldverdienen-tipps.eu.
Flo: Okay. Wir wissen, was du also jetzt machst. Aber was hast Du zu den Anfängen deiner “Selbständigkeit” gemacht? Unterscheidet sich das sehr von dem, was du jetzt tust oder bist du deiner Linie sozusagen treu geblieben? Hast Du fleißig an “deiner” Idee gearbeitet?
Klaus: Begonnen habe ich ja nebenberuflich. Also neben meinem normalen Job als Staplerfahrer. Ich habe jede Menge Informationen zum Thema „Geld verdienen im Internet“ gesammelt, viele Ebooks gekauft und gelesen und mir sozusagen eine Menge theoretisches Wissen zum Thema angeeignet.
Anfangs habe ich das ehrlich gesagt noch gar nicht so richtig ernst genommen. Ich hatte zwar den Traum, mein Geld von zu Hause aus, im Internet, zu verdienen, und war mir auch sicher dass es „möglich“ ist, aber ich hatte nicht wirklich einen Plan, wie ich das umsetzen konnte.
Heute weiß ich genau was ich tue und warum ich es tue. Das ist der größte Unterschied. Heute habe ich eine „Linie“ die ich anfangs nicht hatte.
Und ja, ich habe lange und „fleißig“ an meiner Idee gearbeitet. Doch diese Idee musste erst reifen. Ich beschäftige mich schon seit 2007 mit Internet-Marketing. In dieser Zeit habe ich auch eine 15-monatige Ausbildung zum Werbetexter absolviert.
Mein erstes Geld habe ich aber erst Mitte 2009 im Internet verdient. Und seitdem geht es stetig bergauf.
Flo: Du arbeitest seit deiner Kündigung (falls es eine Kündigung gab) von zu Hause. Wie war das am Anfang für dich? Auch in Bezug auf die Familie und Kinder etc.
Klaus: Ja, es gab eine Kündigung. Und das war einer der befreiendsten Momente in meinem Leben
Das war vor gut 2 Jahren. Zu dem Zeitpunkt war in nervlich am Ende. Der Druck in der Firma war schon fast unerträglich. Mobbing, Neid und Missgunst waren an der Tagesordnung. Kurz gesagt – Ich hasste meinen Job!
Zum Glück verdiente ich damals schon etwas Geld im Internet. Nach langem Überlegen bin ich dann endlich zu dem Schluss gekommen, dass mich mein „Job“ nur in meiner Entwicklung behindert.
So bin ich dann eines Tages zu meinem Chef gegangen, hab ihm gesagt er soll sich seinen Scheiß selber machen und habe gekündigt ![]()
Meine Freunde und meine Familie haben mir natürlich geraten das nicht zu tun. „Hör auf rumzuspinnen! Der Internet-Scheiß kann doch gar nicht funktionieren! Du kannst doch nicht einfach deinen „sicheren“ Job hinschmeißen!“ Usw.
Die üblichen, gut gemeinten, Ratschläge von Menschen, die zwar nur mein Bestes wollen, aber selber in einem beschissenen Job gefangen sind und nicht in der Lage sind, über den Tellerrand zu blicken.
Sicher, am Anfang war es auch schwierig. Wenn du jahrelang gesagt bekommen hast, was du wann und wie zu tun hast, ist es schon eine ziemliche Umstellung, wenn du plötzlich selber verantwortlich für dein Leben und dein Einkommen bist.
Aber glaub mir, es war die wahrscheinlich beste Entscheidung meines Lebens. Und ich habe es bis heute keinen einzigen Tag bereut.
Flo: Krasse Story. Aber so läuft es wohl bei jedem irgendwie. Vor allem, wenn man sich so vehement gegen das “Standardleben” wehrt. Kam es auch schon mal vor, dass Du einfach nicht weiter wusstest? Dass du gesagt hast: “Ich wünsche mir meine Arbeitnehmer-Zeit zurück?”
Klaus: Natürlich. Gerade am Anfang kann es schon schwierig sein. Man hat Selbstzweifel. Es gibt keine geregeltes Einkommen mehr, wie man es jahrelang gewohnt ist. Oft laufen die Dinge auch nicht so wie man es gerne hätte.
Es gab auf jeden Fall Momente in denen ich nicht mehr weiter wusste. Das gehört zum selbstständig sein einfach dazu. Solche Tiefpunkte muss man überwinden und man darf nie den Glauben an sich selbst verlieren!
Aber meine Arbeitnehmer-Zeit habe ich mir in keinem Moment zurückgewünscht. Im Gegenteil, wenn ich einen solchen Tiefpunkt hatte, habe ich mir vorgestellt, wie es in meinem Job war. Und dieser schmerzliche Gedanke hat mir dann wieder genügend Motivation gegeben, um weiterzumachen.
Flo: Genauso geht es mir eigentlich auch. Es kann alles noch so schlecht laufen. Aufgeben will man die Selbständigkeit doch nie wieder.
Kannst Du von dir sagen, dass Du effizienter arbeitest als früher? Warum glaubst Du ist das so? Hast Du bestimmte Techniken dafür?
Klaus: Definitiv ja. Man muß mit der Zeit Gewohnheiten und „Rituale“ entwickeln, sonst läuft man Gefahr, wichtige Aufgaben immer wieder zu verschieben und nichts auf die Reihe zu kriegen.
Gerade wenn man zu Hause arbeitet, ist die Versuchung sehr groß, mal eben was anderes zu machen, als das was man eigentlich tun sollte. Da fehlt halt manchmal schon der Druck von einem Chef, der mit der Peitsche hinter einem steht ![]()
Effektives Zeitmanagement ist deshalb unerlässlich. Als Selbstständiger musst du deinen Tag möglichst genau planen.
Dabei helfen mir persönlich To-Do-Listen. Ich schreibe mir an Ende des Tages immer genau auf, was ich am nächsten Tag tun will und muss. Möglichst mit Zeitangaben. Das hilft mir den Überblick zu bewahren und daran orientiere ich mich.
Flo: In einem früheren Artikel habe ich geschrieben, dass uns viele für “unsozial” halten, weil Selbständige ja selbst und ständig arbeiten. Was ist Deine Meinung dazu? Wie hältst Du sozialen Kontakt?
Klaus: Unsozial ist vielleicht nicht das richtige Wort. Aber du hast schon recht, wenn man von zu Hause aus arbeitet, kann es schon passieren, dass man seine sozialen Kontakte vernachlässigt.
Deshalb halte ich es für sehr wichtig auch mal rauszugehen und nicht nur vor seinem PC zu hocken. Ich treffe mich meistens abends mit Freunden, geh mal essen oder ins Kino. Kurz, man sollte dafür sorgen, dass man auch noch ein „normales“ Leben außerhalb des Internet führt.
Ich weiß, das ist oft nicht so einfach. Denn als Selbstständiger arbeitet man in der Regel wesentlich mehr als in einem normalen Job. Trotzdem sollte man dafür sorgen, dass man nicht komplett vereinsamt ![]()
Flo: Findest Du, dass man als Entrepreneur (ich finde, es ist ein besserer Ausdruck als Selbständiger) mehr Stress ausgesetzt ist? Das die Arbeitsbelastung einfach höher ist?
Klaus: Als Entrepreneur ist die Arbeitsbelastung sicher höher, als in einem normalen Job. Ich sitze auch oft 14 Stunden oder mehr pro Tag vor meinem Computer. Aber ich sehe das nicht als Belastung sondern als notwendiges „Opfer“ dafür, dass ich ein Leben nach „meinen Regeln“ leben kann.
Ich sehe es deshalb eher als „positiven Stress“. Denn ich tue genau das was ich tun WILL. Und für mich ist es ein Riesen-Unterschied ob mir ein Chef sagt, was ich tun MUSS, oder ob ich selber bestimmen kann, was ich wann tue.
Flo: Stimmt. Aber oft hat man auch den totalen Durchhänger. Man hat das Gefühl, das gar nichts mehr geht. Was machst Du in einer solchen Situation? Bzw. was machst Du um dich selbst wieder zu motivieren?
Klaus: Das stimmt. Solche Durchhänger hat sicher jeder. In einer solchen Situation ist es wichtig, dass du dir vor Augen führst, WARUM du dir das alles eigentlich antust!
Das ist meiner Meinung nach sowieso die Grundvoraussetzung um in irgendeinem Bereich des Lebens erfolgreich zu werden – Das Motiv dahinter.
Nur wenn du 100%-ig sicher bist, WAS du eigentlich willst, WARUM du an einem schönen Sommertag vor deinem PC sitzt, wirst du auch die nötige Motivation haben, an deinem Traum zu arbeiten!
Das WARUM ist viel wichtiger als das WIE!
Wenn ich wieder mal einen Durchhänger habe, setzte ich mich hin und denke an mein „Endergebnis“. Also mein höchstes Ziel, dass ich unbedingt erreichen will. Diese Gedanken motivieren mich wieder und ich gehe mit neuer Energie an meine Aufgaben.
Flo: Irgendwie sprichst Du mir extrem aus der Seele. Man glaubt das gar nicht ![]()
Glaubst Du, dass jeder es schaffen kann, sich selbständig zu machen?
Klaus: Hm, schwer zu sagen. Aber ich glaube nicht. Nicht jeder Mensch ist für die Selbstständigkeit geboren. Ich kenne viele Menschen, die zufrieden mit ihrem Job und mit ihrem Einkommen sind. Und das finde ich absolut klasse!
Der Weg in die Selbstständigkeit ist deshalb meiner Meinung nach nur für Menschen interessant, die mit ihrer jetzigen Situation unzufrieden sind und „mehr“ aus ihrem Leben machen wollen. So wie es bei mir war. Und so war es wahrscheinlich auch bei dir.
Man braucht wie gesagt, ein starkes Motiv. Einen Traum, eine Vision, die einen täglich antreibt sein Bestes zu geben. Und als Selbstständiger braucht man auch einen gewissen Mut zum Risiko. Denn es gibt keine Garantie, dass man es auch schafft.
Flo: Glaubst Du, es ist (gerade mit Deinem Job) auch möglich, mobil zu werden? Also z.B. zum Nomaden zu werden? Wäre das was für dich? Oder kannst Du dir das eher nicht vorstellen?
Klaus: Absolut! Gerade in meinem Geschäft existieren keine geografischen Grenzen für mich. Ich verdiene mein Geld ausschließlich übers Internet. Wenn ich einen Werbetext schreibe, kommuniziere ich mit meinen Kunden per Email, Telefon oder Skype.
Dabei ist es meinen Kunden vollkommen egal, ob ich in Ebensee sitze oder auf den Bahamas. Das ist für mich auch das absolut geniale an diesem Geschäft – ich habe die Freiheit zu arbeiten wo ich will. In welchem „normalen“ Job kannst du das schon behaupten?
Zum Nomaden werde ich wohl nicht werden
Ich bin eher der sesshafte Typ. Was aber nicht heißt, dass ich für immer hier in Österreich bleiben will. Ich hab jetzt noch keine konkreten Pläne, aber die Gewissheit, dass ich im Prinzip leben und arbeiten KÖNNTE, wo ich will, hat schon was beruhigendes ![]()
Flo: Was sind deine drei größten Ziele, die du erreichen willst?
Klaus:
- Freiheit: Dieses Ziel habe ich glücklicherweise schon erreicht. Ich arbeite für mich selber und muß mir von keinem Chef sagen lassen was ich wann und wie zu tun habe. Das war für mich der allerwichtigste Grund mich selbstständig zu machen.
- Finanzielle und zeitliche Unabhängigkeit: In einem Job sind deine Einkommensmöglichkeiten stark begrenzt. Im Internet sind die Grenzen nach oben hin komplett offen. Mittlerweile kann ich von meinem Geschäft gut leben. Mein Ziel für die nächsten Jahre ist auf jeden Fall ein gutes 5-stelliges Einkommen pro Monat, mit einem Zeitaufwand von maximal 3 – 4 Stunden pro Tag.
- Haus, Auto, Yacht
Natürlich sind materielle Güter für mich genauso wichtig wie für die meisten anderen Menschen. Ich würde lügen wenn ich das bestreiten würde. Wer hätte nicht gerne ein Traumhaus und ein Traumauto?
Aber ich will definitiv kein mürrischer Geizkragen werden, dessen einziges Ziel es ist möglichst viele Besitztümer anzuhäufen. Für mich ist es viel wichtiger, mein Glück auch mit anderen zu teilen. Denn was habe ich von viel Geld und einem Haufen Luxus, wenn ich keine Freunde habe?
Flo: Schön, dass Du von dir überhaupt schon behaupten kannst, dass Du zumindest ein Ziel, das Ziel der Freiheit, schon erreicht hast. Viele Selbständige gestehen sich das teilweise gar nicht erst ein.
Zum Schluss: Welche 7 Tipps hast Du an meine Hangout-Lifestyle-Blogleser für das Arbeiten von zu Hause, das Selbständig-machen oder das Mobile arbeiten von unterwegs?
Klaus:
- Glaubt an Euch selber: Ihr könnte es schaffen, wenn Ihr mit genug Zuversicht, Selbstvertrauen und Motivation an die Sache rangeht. Lasst Euch also nicht von gutgemeinten Ratschlägen wie „hör auf zu spinnen und such dir einen anständigen Job“ beirren. Denn die kommen meistens von Menschen die in ihrem Leben selber nichts auf die Reihe gekriegt haben.
- Setzt euch hohe, aber realistische Ziele: Wie gesagt, wenn Ihr kein Ziel habt, keinen Traum, keine Vision, warum wollt Ihr dann das Risiko eingehen und die Arbeit auf Euch nehmen? Nur wenn Ihr genau wisst, WAS Ihr wollt und WARUM Ihr es unbedingt wollt, werdet Ihr die nötige Energie und Motivation haben, täglich am Erreichen Eures Zieles zu arbeiten.
- Sucht Euch einen Mentor: Wenn Ihr wisst was Ihr wollt (z.B. Geld verdienen im Internet) dann sucht Euch jemanden, der dieses Ziel schon erreicht hat, und lernt von ihm.
Ich habe zu Anfang den Fehler gemacht, dass ich alles selber rausfinden wollte. Habe hunderte Stunden damit verbracht, mir das nötige Wissen auf Blogs, Foren, kostenlosen Ebooks usw. zusammenzusuchen. Das war vollkommen verrückt und hat mich meinem Ziel keinen Schritt nähergebracht.
Deshalb rate ich Euch dringend, investiert lieber ein paar Euro in gute Informationen und Schritt-für-Schritt-Anleitungen, wo Ihr lernt, was Ihr in der richtigen Reihenfolge tun müsst, um in Eurem Bereich erfolgreich zu werden. Das wird euch unheimlich viel Zeit und Frust ersparen. - Fangt nebenberuflich an: Gerade im Internetmarketing könnt Ihr problemlos nebenbei anfangen. Mit 2 – 3 Stunden am Tag könnt Ihr Euch innerhalb von ein paar Monate ein schönes Nebeneinkommen aufbauen. Und wenn Ihr dann sicher seid, das ist genau das Richtige für Euch, kündigt Euren Job und steckt 100% in Euer neues Geschäft.
- Lernt mit Eurer Zeit effektiv umzugehen: Arbeiten von zu Hause ist eine tolle Sache, birgt aber auch viele Risiken. An jeder Ecke lauern Ablenkungen auf Euch. Macht Euch Zeitpläne und To-Do-Listen und sagt Eurer Familie und Euren Freunden dass Ihr von – bis arbeitet und in dieser Zeit nicht gestört werden wollt.
- Sorgt für genügend Ausgleich: Wenn Ihr nicht vor Eurem PC vereinsamen wollt, ist es wichtig, dass Ihr Eure sozialen Kontakte pflegt. Also schaltet nach getaner Arbeit Euren Computer aus, geht raus, trefft Euch mit Freunden oder was auch immer Ihr gerne macht.
- Gebt niemals auf: Das ist wahrscheinlich der wichtigste Rat den ich Euch geben kann. Eine traurige Statistik besagt, dass 95% aller Menschen, die von zu Hause aus Geld verdienen wollen, scheitern.
Das sind die Menschen die zwar voll motiviert einsteigen, aber nach ein paar Wochen entnervt wieder aufgeben, weil es doch nicht so einfach ist und so schnell geht, wie sie sich das vorgestellt haben.
Kein Geschäft lässt sich in ein paar Wochen aus dem Boden stampfen. Weder im Internet noch in der „realen“ Welt. Dessen müsst Ihr Euch bewusst sein. Auch wenn Ihr sicher immer wieder auf Webseiten stoßen werden, die Euch genau das versprechen. Das ist Blödsinn!
Ihr braucht Ausdauer und Durchhaltevermögen, dann werdet Ihr es auch schaffen. Wenn Ihr lange genug dranbleibt, aus Euren Fehlern (die Ihr zweifellos machen werdet) lernt, Euch ständig weiterbildet und niemals aufgebt, könnt Ihr gar nicht anders als erfolgreich zu werden.
Flo: Vielen Dank für das geniale Interview! Du hast bei vielen Dingen wohl den Nagel auf den Kopf getroffen und das gesagt, was andere sich denken.
Auf der anderen Seite: Viele Menschen kommen nie wirklich dazu, dass sie “es” ausprobieren: ihre eigene Ziele auszumalen und sich Gedanken über die Zukunft zu machen. Vielleicht gibt dieses Interview für den einen oder anderen einen kräftigen Anstoß auch: “Ich hasse meinen Job” zu sagen und das eigene Leben komplett zu ändern.
Dir weiterhin viel Glück mit den 5stelligen Einnahmen im nächsten Jahr! ![]()
Klaus: Dir auch nochmal danke für das Interview. Ich hoffe deine Leser können daraus den einen oder anderen brauchbaren Tipp mitnehmen. Ich wünsche Dir (und Euch) auf jeden Fall auch weiterhin viel Erfolg!
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Wow, sehr langes aber echt interessantes und lesenswertes Interview. Vor allem der Punkt, dass man sich einen Mentor suchen sollte, finde ich sehr wichtig und auch, dass dieser nachweislich Geld verdient hat im Internet. Es gibt nämlich viele Abzocker die nur sagen, sie hätten viel Geld verdient und dabei ist das alles nur heisses Gerede.
Auch der letzte Punkt scheint mir extrem wichtig, an welchem ich leider schon oft gescheitert bin. Zu schnell habe ich aufgegeben. Nun möchte ich wirklich dran bleiben und mein Vorhaben durchziehen.
Ich bin jetzt nur auf diese Punkte eingegangen, aber kann das komplette Interview nur empfehlen und sage danke an Klaus und Flo!
Hey Nathanael und danke für deinen Kommentar.
Geile Ideen, cool umgesetzt, aber irgendwie fehlt da noch was 
Ja… dieses Problem haben “wir alle” irgendwie, oder?
Ich wünsche dir ganz viel Glück bei Deiner Idee. Und toll, dass dieses Interview nochmal einen Anstoß gegeben hat
Hallo Nathanael,
auch von mir danke für deinen netten Kommentar. Freut mich dass dir das Interview gefällt
Ich denke der letzte Punkt ist wirklich der Wichtigste – Niemals aufgeben! Wenn du von einer Sache überzeugt bist und genug Durchhaltevermögen und Disziplin mitbringst, musst du zwangsläufig irgendwann Erfolg damit haben.
Danke auch nochmal an Flo. Das Interview hat mir echt Spaß gemacht
Viele Grüße
Klaus
Spitzen – Interview, danke an Euch beide! Die Erfahrungen von anderen Selbständigen sind immer wieder aufschlussreich und motivierend. Das Beispiel von Klaus zeigt sehr schön, dass der Background letztlich vollkommen egal ist. Was zählt sind die Vision, der Wille, das Durchsetzungsvermögen nie aufzugeben und immer das Ziel vor Augen zu haben, bis man es erreicht hat.
Hallo Sebastian,
danke! Du hast völlig recht, der Background ist völlig egal. Wenn du dir die Biografien von erfolgreichen Menschen ansiehst, wirst du feststellen, dass die meisten eine gravierende Ähnlichkeit aufweisen – Sie alle kamen aus bescheidenen Verhältnissen.
Alleine ihr unbedingter Wille, ihr Traum und ihr Durchhaltevermögen haben sie letztendlich so erfolgreich gemacht. Niemand wird als erfolgreicher Mensch geboren. Jeder, der heute erfolgreich ist, hat irgendwann in seinem Leben die Entscheidung dazu getroffen. Und dann unermüdlich daran gearbeitet, seinen Traum wahr werden zu lassen.
Ich bin der Überzeugung, jeder kann seine Ziele erreichen. Man muß nur lange genug daran arbeiten und darf nie aufgeben!
Viele Grüße
Klaus
Hallo Klaus,
vielen Dank für das tolle Interview. Ich arbeite nun ja schon etwas länger mit Dir zusammen – und trotzdem habe ich hier wieder einige neue Dinge über Dich erfahren.
Vielen Dank für die gute Zusammenarbeit und die Freundschaft mit Dir!
Viele Grüße
Siegmar
PS:Flo, ich glaube, dass ich Deinen RSS-Feed auch mal speichern muss – der Blog gefällt mir.
Hallo Siegmar
Super! 
und danke für deinen Kommentar
Schön, dass Dir das Interview gefallen hat. Dann konnte ich ja doch noch einiges aus Klaus “rauskitzeln”, was niemand gewusst hat
Gerne kannst Du meinen Feed natürlich abonnieren. Würde mich freuen
Hallo Siegmar,
tja, ich bin halt immer wieder für eine Überraschung gut
Ich danke Dir auch für Deine Freundschaft und die tolle Zusammenarbeit mit Dir!
Viele Grüße
Klaus