Screenshot der Fotogalerie auf der Frutika-Website

Screenshot der Fotogalerie auf der Frutika-Website

Es ist mal wieder an der Zeit euch ein wenig zu ermutigen. Viele wollen ihn: den eigenen Lifestyle. Ich habe meinen Hangout-Lifesytle für mich entdeckt. Eventuell sogar dort, wo andere Urlaub machen. Wenn das ganze also noch mit einem Hauch von “Auswandern” versehen ist: umso besser.

Durch Zufall bin ich über den Artikel auf die Focus-Reportage Die Königin von Kressburgo gestolpert. Es geht um Beate Kress. Sie wanderte 1977 nach Südamerika aus. Genauer gesagt: Paraguay. Heute gehört ihr 19000 Hektar Land, eine Schule, eine Tankstelle, ein Supermarkt, die Firma Frutika und … man will es kaum glauben … ein eigenes Dorf mit 4000 Einwohnern, welches sogar nach ihr benannt wurde: Kressburgo (Link zur Google Maps Karte). Da denk ich mir schon manchmal: “Scheiße, was mach ich eigentlich noch hier im Bayerischen Wald?”.

Als sie damals mit ihrem Mann ausgewandert war, schlief sie meist draußen im Freien, im Auto oder nur ganz selten irgendwo in einem Bett eines netten Paraguayers. Dann kauften sie 1500 Hektar Wald, rodeten ihn und bauten Sojabohnen an. Jetzt steht sie da, mit einem 100-Millionen-Dollar-Unternehmen.

Glück, Zufall, Können? :-)


2 Kommentare

  1. Dann kauften sie 1500 Hektar Wald, rodeten ihn und bauten Sojabohnen an.

    Sorry, aber so toll finde ich das ganze dann nicht mehr.

    • Musst Du ja auch nicht :-) Ob das so sinnvoll für die Natur ist ist natürlich fraglich. Trotzdem finde ich es erstaunlich wie man es vom Im-Auto-Schläfer zu einem solchen Unternehmen schaffen kann…

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