Sollte man für ein eBook geld verlangen?
http://hangout-lifestyle.de/fuer-ein-ebook-geld-verlangen/ Gepostet von Flo in Allgemein, Geld, Passives Einkommen | 6 Kommentare
Ja…. es ist fast so weit. Florian bringt demnächst sein erstes eBook raus. Die Freude ist groß, aber die Trauer irgendwie genauso. Denn es spalten sich mal wieder die Geister.
Gerade bin ich am überlegen: Sollte ich für mein Buch denn Geld verlangen oder nicht? Wenn ja, wie viel Kröten würden die Menschen da draußen denn “scharf” machen. Wenn nein: warum wollen die Menschen nichts dafür zahlen?
eBook schreiben lernen…
…ist nicht ganz einfach. Als ich im Sommer das erste mal das schöne Pages öffnete mit dem großen Drang, ein Buch zu schreiben, stöberte ich natürlich zu aller erst mal im Internet. Zu diesem Zeitpunkt bin ich auf die Website von Pat Flynn gestoßen. Sie kennen Ihn vielleicht. Das ist der coole Typ, der Monat für Monat jede Menge Kohle verdient: Smart Passive Income nennt er das und es scheint zu funktionieren.
Pat Flynn wurde im Grunde aber nicht durch Smart Passive Income bekannt sondern durch sein (kostenloses) eBook “eBook, the smart way“. Ich lud es mir runter, war natürlich auch froh, dass es nix kostete und schrieb fleißig an meinem eBook. Immer mit dem gewissen, dass ich mich streng an die Richtlinien von Pat Flynn hielt.
Was kostet ein eBook?
In seinem eBook gibt es aber auch ein Kapitel indem er beschreibt, wie viel man denn für ein eBook verlangen soll. Natürlich wird man sofort beflügelt, wenn er einem vorrechnet: 7$ x 100 = 700$ oder aber: 14$ x 100 = 1400$!
Klar: wenn das Ding mehr kostet hat man mehr daran verdient. Viel wichtiger erscheint mir aber das Thema: welchen Nutzen hat denn das Buch für den Käufer? Und genau das ist eine schwierige Frage, denn (man kennt das ja aus den Amazon-Rezensionen) jeder Leser ist anders. Jeder erwartet was anderes. Der Preis kann also nicht an der Meinung der Menschen fest gemacht werden. Blöd.
Wie sieht es mit den Seitenzahlen aus? Ich habe eBooks gefunden, die meistens von 30 bis 100 Seiten lang waren. Alle kostenlos. Es gibt aber auch eBooks mit 50 Seiten die mehr als 10 Euro kosten. Für mich scheint es oft so, dass diese Preise nur erfunden sind. “Aaachh… ich verlange für mein eBook … sagen wir mal… 5 Euro… ach nee … sagen wir 8 Euro”. Hä? Und dann?
Gerade bei einem Motvationsbuch, wie bei meinem, stellt sich also die Frage: hat es denn einen guten Mehrwert? Vielleicht bin ich ja auch ein total schlechter Schreiber/Blogger. Und dann kommen plötzlich wieder die Selbstzweifel. Aber das ist ein anderes Thema ![]()
Von daher möchte ich euch gerne die Frage stellen:
- Würdet ihr denn für mein eBook zahlen?
- Wenn ja, wie viel? Es wird ungefähr 50 Seiten lang sein.
- Wenn nein: warum nicht?
Ich bin gespannt und freue mich auf die Antworten.
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Hi Flo
Ich würde wenn ich Dich wäre ein paar Dir vertrauten Freunden oder Kollegen das eBook zum lesen geben, kostenlos. Danach sollen diese beurteilen, ob es gut geschrieben ist und schreibe eine Rezession ob es gut ist wie es ihnen gefallen hat und ob es ihnen in der jetzigen Lebenssituation geholfen hat oder nicht. Falls die Rückmeldungen durchwegs positiv sind, kannst Du das eBook sicherlich für ein paar Euro verkaufen, mit ein paar Rezessionen von Leuten welche man evtl. auch im Internet findet, lässt sich das eBook sicherlich verkaufen.
Wenn das Feedback eher negativ ausfällt, dann verschenkst Du das eBook und schreibst ein weiteres und lernst aus den Fehlern aus dem Ersten. Ausserdem liegt das Geld nicht in eBooks sondern meiner Meinung nach in der Liste!
LG
Nathanael
Also ich würde eher kein Geld verlangen. Was gut geht, ist die E-Mail Adresse dafür zu verlangen – so mache ich es bei meinem eBook. So baust du dir nach und nach einen Verteiler auf und kannst im zweiten Schritt auch etwas verkaufen. Also nachdem die Leute Gefallen an deinem ersten eBook gefunden haben und du dir eine Art Marke aufgebaut hast.
Mit den richtigen Empfehlungen könnte natürlich auch der direkte Verkauf funktionieren. Ich glaube aber, dass der kostenlose Weg über lange Zeit besser funktioniert, weil man mehr Reichweite gewinnt.
Hi,
Echt eine gute Frage? Ich bin in der Hinsicht etwas spießig und behaupte das ich generell nichts für ein eBook von Bloggern zahlen würde.
Für mich kommt das immer ziemlich fragwürdig rüber. Erstmal findet man die meisten Infos zu sowieso schon auf dem Blog zweitens gibt es tausende kostenlose ebooks von Bloggern mit ähnlichem Inhalt.
Ich denke wenn ich jetzt wirklich mal super interessiert an einem eBook wäre würde ich max 3,99 zahlen.
Danke an die Antwortenden
Ihr habt vielleicht alle recht. Die eBooks im Internet haben vielleicht auch eine ganz andere “Ausstrahlung” wie die Bücher, die man “in den Händen hält”. Vielleicht liegt’s daran, dass die meisten eben schon fast erwarten, dass eBooks nichts kosten.
Hallo Flo,
es ist für einen Autor immer schwer etwas kostenlos rauszugeben. Ich habe mich auch schon mit diesem Thema befasst und glaube, dass der Ebookverkauf nur wenigen Internet-Marketeern vorbehalten ist. Stelle für dich eine PRO und CONTRA Liste auf. Entscheide dich dann entweder dafür, dass du Lesern deines Blogs ein hilfreiches Ebook kostenlos zur Verfügung stellst und dadurch deinen Bekanntheitsgrad erhöhst oder eben für ein Ebook, was du aktiv verkaufen möchtest. (Mit eigenen Landingpages ect.)
Ich werde mal die gemachten Gedanken in einem Artikel bei mir verfassen.
Thx für den Anstoss.
Beste Grüße Ivo
Kein Problem. Schön, dass ich “helfen” konnte… hehe
Ich freue mich schon auf den Beitrag.