Wie man effizient von zu Hause arbeitet
http://hangout-lifestyle.de/effizient-von-zu-hause-arbeiten/ Gepostet von Flo in Arbeiten von zu Hause, Entrepreneur werden, Selbstständig 2.0, Zeit | Keine Kommentare
Kein Geld trifft ein, Geld wird immer weniger, Leben muss man ja auch von irgendwas, aber bloß die Ideen gehen nicht aus. Das sind Probleme mit der sich ein Entrepreneur rumschlagen muss. Vor allem am Anfang.
Doch keiner hat gesagt, dass es einfach wird. Von nichts kommt nichts. Es ist sicherlich leichter, in eine Arbeit zu gehen wo der Chef die Aufträge sucht und wo man wahrscheinlich auch nur einen Bruchteil der Vergütung jemals zu Gesicht bekommt.
Selbst für sich zu Arbeiten (und natürlich gerade, wenn man von zuhause arbeitet) heißt aber auch, effizient zu sein. Der Tag ist kurz und 24/7 arbeiten wollen wir auch nicht.
Effizient arbeiten lernen…
… heißt auch, dass man weiß, was man zu tun hat. Ich empfehle Spickzettel, die man der Reihe nach ordnet. Je wichtiger die Arbeit, desto weiter muss es nach oben.
Problem: oft schieben wir das Unangenehmste nach ganz hinten. Das sollte natürlich nicht passieren. Ein unangenehmes Gespräch mit einem Kunden führt man möglichst früh am Vormittag. Das hat mehrere Vorteile:
- man schiebt es nicht vor sich her,
- man macht sich nicht unnötig schlechte Gedanken und
- man arbeitet schließlich effizienter, wenn man sich auf nur eine Arbeit zu einer Zeit konzentrieren kann und nicht die ganze Zeit das bevorstehende Gespräch im Hinterkopf hat.
Aber: nicht alles muss an einem Tag erledigt werden. Vielmehr geht es darum, dass man überhaupt etwas schafft. Sonst hat man am Tagesende immer das Gefühl, man müsse weiter arbeiten, weil man nichts geschafft hat. Ein Workaholic-Syndrom stellt sich ein, was schließlich krank macht.
Vorteile schaffen
Ich muss sagen: es ist schon ein tolles Gefühl, wenn man weiß, für was man eigentlich gearbeitet hat. Am Monatsende oder teilweise schon direkt in den Monatsmitten, wenn Geld eintrifft freut man sich doppelt und dreifach:
Fragen wie:
- Wem hab ich geholfen?
- Habe ich gute Arbeit geleistet?
- Kann ich zufrieden mit mir sein?
- Muss ich mehr oder weniger arbeiten?
lassen sich plötzlich super einfach beantworten und das beste: die Antworten kommen zu einem zurück. Der Unterschied der Antworten auf oben gestellte Fragen:
Antworten eines Angestellten:
- Meinem Chef
- Ich hab auch viel Pause gemacht.
- Der Chef sagt, ich bin zu langsam.
- Der Chef sagt, ich muss mehr arbeiten
Antworten eines Entrepreneurs:
- Mir selbst und vor allem meinen Kunden
- Meine Kunden waren zufrieden, also: ja.
- Immer.
- Das liegt an mir.
Zeitplan festlegen
Auch wenn es sich blöd anhört und einige unter Ihnen es nicht mögen: legen Sie sich einen Zeitplan an. Ob dieser täglich oder wöchentlich neu erstellt wird, spielt dabei keine Rolle. Wenn Sie einen Zeitplan haben können Sie eine Arbeit nach der anderen Abarbeiten. Wenn keine Arbeit mehr da ist, haben Sie frei. Dabei gilt aber auch: überfordern Sie sich nicht.
Der Zeitplan richtet sich danach, wie lange Sie täglich arbeiten und wie viel verschiedene Arbeiten Sie erledigen müssen. Beispiel: als freiberuflicher Webdesigner werden Sie wahrscheinlich nicht sehr viele E-Mails schreiben müssen. Wenn doch: Fragen Sie sich, warum? Sie verdienen in dieser Zeit kein Geld. Rechnen Sie z.B. mit maximal (und das ist wirklich viel) einer Stunde E-Mails. Am Besten Abends, wenn alles aufgelaufen ist und Sie in Ruhe alles durchgehen können.
Bleiben Sie aber selbstbewusst. Wenn ein Kunde um 18 Uhr abends eine E-Mail schreibt, er müsse bis nächsten Tag unbedingt noch etwas erledigt haben: Tun Sie das nicht! Sie haben auch Freizeit und brauchen eine Verschnaufpause. Sie sind auch nur ein Mensch. Dem Unternehmer kann es meistens jedoch nicht schnell genug gehen. Sie machen immer Druck. Vergessen Sie das nicht. Wenn Sie die E-Mail nicht gelesen hätten, würden Sie es auch nicht mehr schaffen.
Dabei muss Ihr Zeitplan nicht so aussehen:
- 8 Uhr: E-Mails checken
- 9 Uhr: Programmieren
- 12 Uhr: Mittag
Vielmehr könnten Sie Ihren Zeitplan so anlegen:
- 1 Stunde E-Mails pro Tag
- 4 Stunden Programmieren pro Tag
- 2 Stunden Neukundenakquise pro Tag
- 1 Stunde Spaß haben
- …
Vergessen Sie nicht einen Ausgleich zu schaffen. Sie brauchen Spaß und Freiräume. Für was haben Sie sich selbständig gemacht?
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