Backlinkseller-Erfahrungen: Anmelden, Einrichten und Geld verdienen

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Endlich ist es mal wieder so weit. Ausnahmsweise wird mal keine Frag-Flo-Frage beantwortet sondern es geht ganz routiniert weiter mit dem Bloggen. Dieses Mal mit dem Thema Backlinkseller. Weil es generell auch Thema in meiner Mastermind-Gruppe ist, wollte ich kurz mit meinen Erfahrungen erläutern, wie der Dienst funktioniert und wie viel Kohle man damit machen kann.

Was ist der Backlinkseller?

Den Backlinkseller befindet man unter backlinkseller.de. Es ist ein Dienst auf dem sich Menschen treffen die einerseits Backlinks verkaufen wollen (also die Blogger) und andererseits diejenigen, die gerne Backlinks kaufen wollen.

In unserer Zeit sind Backlinks ja generell so dermaßen wertvoll als sonst nichts vergleichbares. Sie haben schließlich die Möglichkeit, einzelne Seiten auf den Suchindexen weiter nach oben zu schieben. Ob das nun gut oder schlecht ist, darüber lässt sich natürlich streiten. Fakt ist aber auch, dass der Blogger irgendwie Geld verdienen muss, sonst macht das Bloggen ja keinen Spaß. Vor allem, wenn man qualitativ hochwertigen Content produziert hängt man oft stundenlang vor dem heimischen Rechner bis der Artikel endlich steht.

Werde ich von Google “abgestraft” wenn ich Backlinks verkaufe?

Hier muss man ganz klar sagen: Jein! Es ist wie mit allen solchen Diensten: Zu viel Werbung ist schlecht, zu wenig bringt möglicherweise zu wenig Geld. Google erlaubt den Verkauf von Backlinks in der Regel schon. Sie wissen ja auch, dass man als Blogger sonst keine anderen Möglichkeiten hat, Geld zu verdienen als über Werbung (und dazu gehört eben auch der Verkauf von Backlinks durch z.B. den Backlinkseller). Allerdings nur in Grenzen und nur in Form von “Werbung”, das heißt, die Linsk müssen mit “no-follow” gekennzeichnet sein.
Vor allem diejenigen, dessen Google Adsense Konto gesperrt wurde müssen sich nach alternativen umschauen. Google soll natürlich nicht alleiniger Werbevertreter im Internet werden oder bleiben.

Übertreiben soll man es auch mit dem Verkauf von Backlinks nicht. Das nervt nicht nur Google sondern auch die User, die sich auf der Website befinden.

Was ist der RelevanceRank?

Der RelevanceRank wurde vom Backlinkseller-Team im Jahr 2010 eingeführt. Er soll helfen die SEO-Relevance besser zu bewerten als es der Pagerank tut. Inwiefern das funktioniert, weiß ich nicht. Man sieht den RelevanceRank jedoch dann bei der Seitenauflistung (dazu später mehr). Der RelevanceRank wird zwischen 0 und 10 zugeteilt.

In den RelevanceRank wird lt. FAQ die Bekanntheit von Alexa genauso mit bewertet wie die Suchmaschinenposition bei den relevanten Suchergebnissen.

Wie legt man neue Websites an?

Backlinkseller: So legt man eine neue Website an

Backlinkseller: So legt man eine neue Website an

Ebenso wie die Anmeldung ist auch die Bedienung kinderleicht. Man legt über den Menüpunkt “Textlinks anbieten” und dann auf “Neue Website hinzufügen” eine neue Adresse an, z.B. hangout-lifestyle.de.

Die Virtuelle Währung im Backlinkseller sind Punkte. Dabei ist 1 Euro gleichzusetzen mit 1000 Punkten.

An zweiter Stelle wird man direkt gefragt, wie hoch der minimale Backlinkpreis sein soll. Hier ist empfehlenswert, am Anfang nicht zu hoch anzusetzen. Man kann diesen Wert später aber ändern und immer wieder anpassen. Je nach Popularität der Website.

Im dritten Feld gibt man an, wie viele Backlinks pro Seite angezeigt werden dürfen. Das heißt aber nicht, dass auch unbedingt so viele Links angezeigt werden. Je nach Buchung werden auch überhaupt keine angezeigt.

Als nächstes steht die Kategorisierung der Website an. Sie hilft dem Käufer später einzuschätzen ob ein Backlink dort relevant sein könnte oder nicht. Man kann anschließend aber noch weitere Kategorien aktivieren oder deaktivieren.

Unterseiten-URLs: Hier kann man Unterseiten ausschließen die einen bestimmten Begriff enthalten. Bei WordPress-Blogs sind oft “/tags” oder “/comments-page” sinnvoll, da sie nicht wirklich relevanten Content enthalten. Bei meinem Lifestyle-Design Blog sieht dieses Feld wie folgt aus:

tag,comments-page,kategorie,/2010/,/2011/,/2012/,?s=,&s=,/author,/category/,wp-content,wp-includes,wpcf7,?et_no_mobile,/feed/

Das sorgt dafür, dass nur die Artikel indexiert werden und keine sonstigen Seiten. Das wiederum sorgt dafür, dass man nicht all zu viele Backlinks bekommt aber solche die höher bezahlt werden. Es entsteht also eine Win-Win-Situation für beide Seiten.

Wann wird eine Website freigeschalten?

Hat man alle Daten ausgefüllt reicht man die Website ein. Sie wird dann (manuell) überprüft und entweder freigeschalten oder direkt abgelehnt. Das ganze geschieht in Regel sehr schnell, also innerhalb 48 Stunden. So meine Erfahrungen.

Abgelehnt werden Seiten meist dann, wenn sie noch keinen Pagerank oder RelevanceRank haben. Das Backlinkseller-Team nimmt sich aber auch heraus, Seiten auf ihre Design-Qualitäten, Umfang des Inhalts und die technische Umsetzung hin zu überprüfen.

Aus diesem Grund sollte sich jeder Blogger ein gutes Design zulegen. Die bekommt man meist für sehr wenig Geld professionell umgesetzt. Bei Elegant-Themes gibt’s z.B. alle (!) WordPress-Themes für 39 USD pro Jahr. Das sind im Moment nur knapp 29 Euro. Und: man muss den Vertrag nicht um ein weiteres Jahr verlängern, wenn man nicht will. Zum Abbestellen reicht ein Klick im eigenen Paypal-Account. Die Themes kann man zwar weiter nutzen, man bekommt aber keine Updates mehr.

Eine andere Alternative ist z.B. WooThemes. Dort muss man jedoch jedes Theme einzeln bezahlen.

Was geschieht nach der Freischaltung? -> Einrichtung des Plugins

Ganz einfach: Die Seite wird indexiert und die Pageranks bzw. die RelevanceRanks werden zugeteilt. Danach können jeweils Backlinks geschalten werden.

Wie die Backlinks geschaltet werden hängt von der eigenen Website ab. Betreibt man einen WordPress-Blog hat man es sehr einfach. Der Backlinkseller bietet aber auch Plugins und Code-Schnippsel für andere Content-Management-Systeme an, z.B. für Joomla oder Drupal.

Nach dem Klick auf “Website Code anzeigen” wählt man z.B. rechts “WordPress – Widget Plugin” aus. Man erhält daraufhin einen Quellcode, den man einfach in einen Texteditor kopiert und die Datei dann z.B. als “backlinkseller.php” abspeichert. Die Datei schiebt man dann per FTP in das Verzeichnis /wp-content/plugins/. Anschließend wird es aktiviert und im Menü Design –> Widgets eingestellt. Fertig.

Von nun an werden Backlinks an der eingefügten Stelle angezeigt.

Wie viel kann man verdienen?

Da gibt es wohl keine richtige Antwort. In der Regel gilt jedoch: Je höher der RelevanceRank, desto höher sind die Einnahmen. Es gibt auf der Websites des Backlinksellers auch einen Verdienstrechner, der aber auch nur ungefähre Werte ausspuckt. Hier gilt also: ausprobieren.

Die Einnahmen hängen natürlich auch davon ab, wie viel der Käufer bereit ist zu zahlen. Bei mir gibt es einige Leute, die bereit sind mehr als 6 Euro pro Monat für einen Link zu bezahlen.

Ich verdiene im Moment gut 50 Euro pro Monat damit. Es laufen aber auch mehrere Blogs darüber. Man darf sich also nicht zu viel erhoffen. Zumindest nicht am Anfang. Die Einnahmen reichen aber meist um zumindest den eigenen Webspace zu bezahlen. Was ja auch schon einmal ein großer Schritt ist.

Geld verdienen mit dem Partnerprogramm

Wie alle anderen Dienste hat auch der Backlinkseller ein Partnerprogramm. Das heißt: man kann den Dienst weiterempfehlen und erhält dadurch ebenfalls wieder Geld. Das tolle dabei: das System ist wie eine Art Bonusprogramm aufgebaut. Der eine oder andere kennt das vielleicht aus anderen (Multi-Level)Programmen wie LR. Wenn man erfolgreich weitere Blogger wirbt, verdient man an dessen Verdienst auch wieder mit.

Wann wird ausbezahlt?

Der Backlinkseller zahlt ab einer Grenze von 20 Euro aus. Das ist also absolut hinnehmbar. Am Anfang benötigt man zwar etwas Zeit aber je mehr es wird, desto öfter kann ausbezahlt werden. Die Auszahlung stößt man selbst an, z.B. via Paypal. Das Geld ist meist nach zwei Tagen schon auf dem Paypal-Konto gutgeschrieben.

Backlinkseller Rechnungen und Gutschriften

Das Unternehmen hinter Backlinkseller ist in Estland angesiedelt, gibt aber auf den Gutschriften keine Umsatzsteuer-ID an. Das heißt, man muss die Einnahmen normalerweise noch mal versteuern, wenn man in Deutschland selbst ein Gewerbe angemeldet hat. Ansonsten muss man sehen, dass die Beträge unter eine bestimmte Grenze bleiben damit man es als Privatperson nicht in die jährliche Steuererklärung als Zusatzeinkommen angeben muss.

Da ich aber kein Steuerberater bin sollte sich jeder in dieser Hinsicht selbst informieren.

Backlinkseller-Alternativen

Natürlich gibt es – wie sollte es auch anders sein – auch noch andere Anbieter, die das selbe machen. Aber nicht so komfortabel wie der Backlinkseller selbst:

  • InLinks
    Ist auch in Deutsch, habe ich selbst allerdings noch nicht ausprobiert
  • Teliad
    Erlaubt auch den Einbau von Postlinks (also Links direkt im Posting). Werden teilweise auch sehr gut vergütet (ca. 7 Euro bei mir).
    Darüber hinaus kann man bei Teliad auch bezahlte Blogbeiträge oder Standard-Backlinks erhalten. Diese werden dann immer für einen Monate gebucht und dann entweder verlängert oder eben nicht. Hier muss man die Links aber manuell einbauen.
  • Backlinks.com
    Für Leute, die englische Websites betreiben. Ähnlich komfortabel wie der Backlinkseller.
  • MyLinkState
    So ziemlich genau wie der Backlinkseller aufgebaut und Deutsch
  • Everlinks
    Auch auf Deutsch

Fazit

Der Backlinkseller ist eine sehr gute Alternative zu andere Werbeformen. Sie ist total unauffällig und funktioniert absolut automatisch. Es fällt nur einmal die Arbeit an, die Website anzulegen und den PHP-Code einzubauen.

Wie immer gilt aber auch: Die Einnahmen aus dem Backlinkseller können nur als zusätzliche Einnahmequelle gesehen werden, nicht als Ersatz für alle Anderen (z.B. Affiliate). Für den Blogger gilt immer: Der Mix machts!


9 Kommentare

  1. Coole Tips zum Monetisieren einer Seite/Blogs. Eine Frage hätte ich:

    wenn das Ganze über ein plugin läuft, sind die Backlinks nofollow? Verkaufte dofollow links sind ja von Master G. ungern gesehen…

    • Hallo Francis. Ich bin mir nicht ganz sicher, aber ich denke, dass sie nur Do-Follow-Links anbieten. Zumindest war meine Stichprobe immer auf Do-Follow gesetzt. In den FAQs war darin nichts zu finden.

      • Danke für die Anwort. Do-follow links sind, wenn sie übermäßig und kommerziell angeboten werden, von Google nicht gerne gesehen. Gerade wenn sich Websiten zB über Adsense finanzieren, sollte man Meister G. nicht auf die Füße treten ;)

        Generell scheint der Backlinkseller echt ein gutes Angebot zu sein, vor allem wenn man nicht weiß wohin mit seinem Traffic. Nur übertreiben darf man es nicht ;)

  2. Vielen Dank für diese nette Übersicht. Ich habe den Verdienstrechner bei Backlinkseller ausprobiert. Der Wert ist ja mal wirklich gut. Wenn das spätere Ergebnis so gut wäre wie der Verdienstrechner schon bei einem PageRank von 1 und 500 Seiten ausspukt, bräuchte man kaum noch klassisch jeden morgen zur Arbeit gehen.

    • Danke Jens für deinen Kommentar. Klar… der Verdienstrechner bringt wohl nicht das, was man dann später auch kriegt, aber die wollen ja auch irgendwie an Kunden kommen :-)

  3. Hallo, habe diesen Beitrag durch einen Kommentar auf SIN gefunden. ;)

    Mich interessiert mal was genau sich hinter “?s=,&s=,wpcf7,?et_no_mobile,” verbirgt und wieso bei einigen dieser Angaben ein “/” davor ist und bei anderen wiederum nicht.

    • Servus Stefan,
      ich habe beobachtet wie der Backlinkseller die Seiten crawlt. Und da waren ganz viele Seiten mit diesen Anhängsel dahinter. Deswegen habe ich einfach alles ausgeschlossen was so sonst noch an der URL “dran hängt”. Immerhin ist aber einer bestimmten Seitenanzahl ja Schluß und ich möchte nicht, dass Seiten doppelt indexiert werden. Oder gar Seiten die mir halt auch nix bringen.

  4. Aha und wieso steht “tag” ohne aber “/category” mit Slash drin? Ich frage das aus dem Grund, weil obwohl ich nun ebenfalls “tag” als Ausschluss drin habe, bekomme ich laufend neue Urls welche auf die einzelnen Tags von WordPress verweisen.

    Muss ich da “/tag” draus machen oder wie?

    • Der Unterschied ist, dass wenn Du nur “tag” schreibst natürlich auch Seiten ausgeschlossen werden, die dieses Wort in der URL stehen haben. Zum Beispiel: http://test-xzy-seite.com/ein-schoener-tag-im-wald. Wenn du “/tag” ausschließt, wird die zuvor genannte Seite nicht ausgeschlossen weil “/tag” an dieser Stelle nicht gefunden wird. Besser wäre sicherlich “/tag” anstatt nur “tag”.
      Warum du jetzt obwohl du “tag” ausgeschlossen hast, wieder neue Seiten hinzubekommst, ist mir schleierhaft. Frag doch mal beim Support an. In der Regel antworten die recht schnell.

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