Ach, Fuck it!
http://hangout-lifestyle.de/ach-fuck-it/ Gepostet von Flo in Buchtipps, Selbstständig 2.0 | 7 Kommentare
Ohja.. wir alle sollten uns echt mal öfter einfach nur am A… lecken lassen, oder nicht? Warum tun wir das eigentlich nicht? Wir alle arbeiten für uns dahin um irgendwann ein Ziel zu erreichen. Auf dem Weg dort hin lassen wir uns beirren von Freundinnen die sagen:
- Würdest Du mich auch lieben, wenn ich keine Füße mehr hätte?
- Würdest Du mich auch lieben, wenn ich im Koma liegen würde?
- …
Wir lassen uns von miesem Wetter beeinflussen, schimpfen auf den Klimawandel und die schlechten Nachrichten in der Zeitung und im Fernseher.
Sag “Fuck it” zu allem, was dir lieb ist
Ich hab mir Fuck it! bei Amazon gekauft, weil ich es absolut ansprechend fand. Der Titel schreit geradezu danach in mein Bücherregal wandern zu wollen
Aber zugegebenermaßen: Ich wollte es eigentlich gar nicht kaufen. Meine Schwester fand es nur auch so genial, dass wir gesagt haben, dass wir es uns zusammen kaufen wollen. Ich besitze also nur 50% von dem Ding. Aber: Fuck it! Ich hab’s in meiner Hand und das ist, was zählt ![]()
Die ersten zwei Seiten lesen sich fast wie ein Auszug aus einer Bibel für Fuck-It-Anhänger. Fast wie eine Religion. Und das sollte es wahrscheinlich auch sein. Zumindest beschreibt der Autor, dass man mit dieser “Bibel” folgendes nicht braucht:
- kein Gebet
- kein Gesang
- keine Meditation
- man muss keine Sandalen tragen
- keine Lieder zu Akustikgitarren-Begleitung singen
- den Glauben entwickeln dass man nur selbst recht hat und sonst niemand
- Menschen töten
- Bohnen essen
- ….
- Amen zu sagen. Es sei denn, man will das wirklich
Ja. Und dann fängt der Spaß eigentlich schon an. Man sieht, dass man nicht alles ernst nehmen darf, was jemals gesagt oder geschrieben wird. Genau darauf will dieses Buch hinaus. Und deshalb würde ich es ohne zögern sofort jedem empfehlen, der Bücher lest (ja, es ist nicht nur für Lifestyle-Designer
)
Man lernt auch, wie man sich richtig entspannt
Versucht mal folgendes: Entspannt eure Schultern. So, dass sie schlaff herunterhängen. Dann geht ihr zum Nacken und entspannt diese. Dann zum Kiefer. Alles ganz schlaff lassen bis es entspannt ist. Dann die Stirn. Auch die kann man irgendwie entspannen. Und dann noch die Augen.
Und dann… versucht ihr, eure Schultern wieder zu entspannen. Dabei werdet ihr merken, dass eure Schultern schon wieder angespannt sind. Schlimm, wenn man in so einer kurzen Zeit die Schultern schon wieder angespannt hat, oder? Aber so ist unser Leben. Spannungen sind da wo wir sie teilweise gar nicht fühlen.
Das Buch sagt also auch, dass wir (wieder) mehr auf unseren Körper hören sollten. Es ist also ein Buch … naja… um so richtig “Fuck it” zu allem zu sagen.
Wenn ihr das Buch gelesen habt, dann würde ich mich echt interessieren, was ihr davon haltet
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Hey Flo, auch die Headline zieht Interessierte auf Deinen Blog.
Interessant auf jeden Fall, aber leider komme ich kaum zum Lesen, ist für mich irgendwie nicht mehr so faszinierend seit ich das Internet entdeckt habe. Vor meinem 15 Lebensalter las ich noch reelle Bücher als Heute!
Dennoch danke für die Vorstellung. Vielleicht komme ich irgendwann doch da….wer weiss.
Hi Nathanael und danke für den Kommentar. Bei mir ist genau anders rum: Ich lese viel mehr Bücher seitdem ich Tim Ferriss Buch gelesen hab. Ich glaube, dass man durch Bücher einfach viel größere Motivation aufbauen kann als über das Internet. Die sind halt doch irgendwie vertrauenswürdiger. Für mich jedenfalls. Im Internet weiß man nie, wer gerade wo und wie rumlabert. Behauptet ist schnell etwas
Hey Flo, Du hast schon Recht, Bücher sind, oder können vertrauenswürdiger sein, aber eigentlich kann auch jeder ein Buch schreiben!
Naja, vielleicht sollte ich mir angewöhnen etwas mehr zu lesen, denn lesen am Bildschirm ist nicht wirklich gesund.
Sehe ich auch so, bis jemand Informationen zwischen zwei Buchdeckel presst, muss er seinen Inhalt gut recherchieren. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich die wirklich wichtigen Informationen im Internet nicht bekomme. Bis zu einem gewissen Grad bleibt es oberflächlich. Zumal so ein Post sich fast am 5 Konzentrationsfokus orientiert. Ein Buch soll einen Zusammenhang über Hunderte von Seiten liefern und in der Gliederung gut aufgebaut sein. Die Frage ist nur, wie sich gute Bücher ausmachen lassen. Mein Tipp: Wenn ihr gute Informationen in Büchern sucht, dann ist die Gliederung ein Gütesiegel. Informative Bücher haben eine detailierte Gliederung. Das strukturiert die Inhalte. Natürlich gibt es wenige Ausnahmen
Bis dann
Guter Tipp @Normann.
Ein weiterer guter Tipp für ein gutes Buch: die Amazon-Rezensionen. Obwohl die ja auch immer stark “Meinungsabhängig” sind und oftmals nicht wirklich objektiv
Scheint ne neue Marketing-Strategie zu sein: ein Bild von sich und dem Buch
Plus: Ich brauchte ein gutes Bild für den Blog, weil’s sonst so leer aussieht