8 Stunden arbeiten pro Tag ist zu viel!
http://hangout-lifestyle.de/8-stunden-arbeiten-pro-tag-ist-zu-viel/ Gepostet von Flo in Entrepreneur werden, Lifestyle-Design, Motivation, Ziele definieren | 7 Kommentare
Wer schläft nicht gerne mal aus? Wie ist es bei euch? Ich schlafe gerne und lange, auch wenn ich weiß, dass ich dadurch wertvolle Lebenszeit einfach verpenne…
Angenommen ich würde tägl. 8 Stunden schlafen und 8 Stunden arbeiten. Davon fahre ich jeweils eine Stunde in die Arbeit und eine Stunde zurück (was in meinem Praktikum der Fall war).
Ganz banale Lebensrechnung
Ein Tag hat 24 Stunden…. davon gehen wir jetzt mal aus ![]()
- 8 Std. schlafen
- 8 Std. arbeiten
- 2 Std. Fahrzeit
- = 18 Stunden
Rechnet man dazu, dass man auch mal zum Zahnarzt gehen muss, man mal krank im Bett liegt, etc. Wie viel bleibt wirklich? Und kann man das verallgemeinern?
Es gibt mehrere Arten von Menschen
- welche, die einfach weniger arbeiten wollen (also mehr Zeit zum nichts tun brauchen, was vielleicht aus Punk 2 folgt)
- welche, die einfach eine Auszeit brauchen, weil sie mit ihrer Arbeit zu Hause z.B. nicht mehr nachkommen.
- welche, die mehr Zeit haben wollen um ein Entrepreneur zu werden
- welche, …
Gründe gibt es wahrscheinlich viele. Viele aber fühlen sich einfach überfordert oder auch teilweise vom Chef fast schon unterdrückt. Viele Vorgesetzte verlangen sogar von ihren “direkten Untergebenen”, dass sie auf Veranstaltungen wie z.B. dem Oktoberfest und Weihnachtsfeiern gesehen werden, auch wenn man dazu keinen Bock hat.
Mal ehrlich: machen Sie wirklich alles, was der Chef Ihnen sagt?
Wow. Leute, wo sind wir angekommen? Eine Gesellschaft, wo sich der Chef nur noch “Untergebene” hält, die springen müssen, wenn er das will. Warum sind Chefs oft so?
Ich glaube, es fällt dem Einen oder Anderen nicht schwer, auszuwandern oder selbständig zu werden, wenn man von solche Dingen hört. Jeder der so denkt ist auf der Suche nach etwas, was ihn als Menschen erfüllt.
Zurück zum Thema: wir schlafen viel (was körperlich so bedingt ist), wir arbeiten viel (weil wir unseren Lebensunterhalt verdienen müssen) und …. ja und noch? Irgendwann sind wir 60 Jahre alt und können nicht mehr segeln gehen, weil wir körperlich nicht mehr in der Lage sind.
8 Stunden arbeiten
Ich habe schon einmal darüber geschrieben: wer sagt eigentlich, dass man genau 8 Stunden pro Tag arbeiten muss? Wer hat’s erfunden?
Irgendwie muss es doch möglich sein, mehr vom leben zu haben? Meines erachtens geht das nur, wenn man:
- Ziele hat
- seine Ziele verfolgt
- versucht, diese Ziele zu erreichen mit dem was man gerne tut
Gerade der letzte Punkt ist wichtig. Es geht nicht darum, dass man weniger arbeiten will oder muss. Vielmehr muss man das gefunden haben, dass man gerne tut und man muss ein gesundes Mittelmaß zwischen Arbeit und Freizeit findet.
Beispiel: ich liebe es an spannenden Projekten zu arbeiten. Gerne auch mit Startup-Unternehmen. Ich programmiere in der Freizeit auch mal gerne irgendwelchen Schnickschnack (das ist ja schon fast eine OpenSource-Mentalität). Das heißt: ich tu’s gerne, mir gefällts und ich kann damit anderen helfen. Gerne tu ich das auch mal länger als 8 Stunden, weil ich ein Problem nicht lösen kann. Ich als Perfektionist vergesse ich dabei schon einmal die Zeit. Das positive dabei: es macht mir nichts aus. Das negative: Gesund ist es auch nicht.
Stress und Wertschätzung
Das heißt: als Arbeitgeber läuft es meistens so: Sie gehen in die Arbeit, machen irgendwas und gehen wieder nach Hause. Die meisten Arbeitgeber setzen Ihren Angestellten keine Ziele, die sie erreichen können und die sie anspornen. Oft gibt es nach Abschluss eines Projekts dann kein Lob und/oder keine Wertschätzung. Wir sind Arbeitsmaschinen in einer Welt, in der es nur noch um Geld und viel Umsatz geht. Arbeit macht viele Menschen krank, das schrieb auch schon die Welt Online.
Das oberste Ziel soll sein, Menschen zu helfen. Nützlich sind nur Produkte, die für ein Problem eine Lösung bieten. Peer Wandinger vom Blog “Selbständig im Netz” hat dazu in seinem Artikel 21. Tipps für eine erfolgreiche Firmenseite (im Punkt 4) das Grundthema schon angeschnitten: Leuten wollen Löcher bohren und keine Bohrmaschine kaufen. Problem: kein Loch in der Wand. Lösung: Loch bohren. Erkenntnis: eine Gerät wird benötigt.
Manchmal hilft’s, wenn man einfach mal eine halbe Stunde über ein Thema nachdenkt und sich in andere Personen hinein versetzt.
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ich finde 8 + die pause = 9 stunden arbeiten auch einfach zu lang! es ist für mich kein leben sich morgens um 6 ausm bett zu quälen, um 7 anzufangen und um 16 uhr dann zu hause zu sein. bis ich dann effektiv freizeit hab ist es meist 17 uhr, da geduscht und gegessen werden muss. so, dann macht man was und schon ist es wieder 22 uhr und der ganze scheiss wiederholt sich von neuem. für mich ist nicht die arbeit selbst das problem – sondern die dauer! hab dadurch schon schwersten stress mit meinen eltern -wobei mein vater gleichzeitig mein chef ist, weil ich besonders morgens keine motivation und einfach kein bock hab und müde bin trotz früh ins bett gehn. er kann das mit der zeit nicht nachvollziehen und es knallt immer wieder ordentlich im gebälk. ich bin langsam am verzweifeln weil ich es mir nicht vorstellen kann das mein ganzes leben lang (bin 17) noch durchmachen zu müssen unter nachher “verschärften” bedingungen da die 2 berufsschultage dann wegfallen!! 6 stunden wäre ein guter kompromiss zwischen arbeit und freizeit. und wenn man gescheit bezahlt würde, könnte das system auch problemlos machbar sein. nur auch das lehnt mein vater/chef ab und zeigt mir sinngemäß den vogel. auf der arbeit selbst hab ich eig. gut aber leider macht mir der beruf nur teilweisen spass (teilezurichter im spezialmaschinenbau. es werden schaumstoffschneidemaschinen gebaut) und die zu lange zeit eben. und kündigen wäre ebenfalls keine lösung….
Hallo Alex,
das ist der Wahnsinn, dass du das schon mit 17 erkennst. Und bei den meisten kommt das erst viel später (so auch bei mir). Ich verstehe deinen Grund. Man hat nicht wirklich Zeit, sich mit sich selbst zu beschäftigen. Am Abend will man erst einmal seine Ruhe, weil man erschöpft ist.
Die einzige Lösung ist, dass man einen Arbeitgeber findet, der so etwas tolleriert (ist in Deutschland mit Sicherheit sehr schwer zu finden) oder man baut sich passiv etwas auf, sodass man nur noch halbtags arbeiten gehen muss, weil der rest passiv kommt.
Aber wir schaffen das schon!
Und als Frau muss man dann noch die Kinder versorgen, Haushalt machen, Wäsche waschen und abends die perfekte, gestylte Liebhaberin sein
.
Nein im Ernst, ich geh 6:15 aus dem Haus um dann 17 Uhr abgefrackt zu Hause anzukommen. Essen machen, Kind waschen und ab ins Bett. Äh ja, mit Kind beschäftigen, spielen oder einfach bissl Zeit miteinander verbringen geht nicht. Mein Mann ist genauso spät zuhause. Unser Kind ist täglich ca 10 Std im KiGa. Da frage ich mich:Wozu habe ich ein Kind bekommen? Am Wochenende siehts nicht besser aus, oft noch einkaufen weils in der Woche nicht möglich war, Essen kochen, Haushalt (was in der Woche nicht geschafft wurde) und Kind bespaßen mit Ausflügen. Mal abschalten? Mal ausruhen? Hobbys? Erstmal Zeit haben sich ein Hobby zu überlegen? Und das alles für was?
Im Prinzip kann man sich jede Woche aufs neue entscheiden, was man diesmal vernachlässigen will: Kind, Haushalt, Ehemann oder Arbeit?
Ich ziehe nun die Notbremse und werde bald nur noch 20/Woche gehen. So hab ich mir mein Leben jedenfalls nicht vorgestellt!
Hallo Rosenrot und danke für deinen ehrlichen Kommentar. Aber wie du schon erkannt hast: du bist nicht allein. Es geht so vielen so. Und da steht man plötzlich da und merkt, dass man sich sein Leben so nicht vorgestellt hat… unglaublich, oder?
Die Vier Stunden Woche bzw. die Selbstständigkeit beginnt im Kopf: Was viele lernen müssen, ist die Transformierung der Wut über ihre Arbeit in eine produktive Richtung, in der nach Lösungen gesucht wird. Dann sind es nur noch viele viele kleine Schritte.
Warum können wir als Gesellschaft nicht 4 Stunden arbeit am Tag als Standart setzen. Das wär doch schonmal viel entspannter und da blieb uns viel Zeit für nützliche Freizeit.
Servus Saiko. Gute Idee…
Das wäre mir in der Tat auch lieber. Aber ich denke, das liegt einfach an der Erziehung und an den Köpfen von uns selbst. Immerhin rackern wir 8 Stunden pro Tag, weil es alle anderen ja auch irgendwie tun. Wie damals mit dem Rauchen: Da gab’s doch dieses Wort: “Gruppenzwang” 