7 Tipps, wie man den eigenen Blog richtig strukturiert.
http://hangout-lifestyle.de/7-tipps-wie-man-den-eigenen-blog-richtig-strukturiert/ Gepostet von Flo in Allgemein | Keine Kommentare
So. Heute ist es soweit. Angekündigt hatte ich die ganze Sache ja schon früher (z.B. im Beitrag Besucherzahlen und Blogentwicklung März): Eine Art Landingpage muss her.
Das ganze habe ich auch nochmal genauer analysiert und im Artikel Keyword-Optimierung nochmal dargelegt. Wobei sich das ganze wohl eher auf “Keyword-Findung” beschränkte ![]()
Wie dem auch sei. Heute möchte ich einen Weg finden, wie ich User, die über Suchmaschinen kommen, besser halten kann.
1. Ein passendes Blog-Design wählen
Das Design ist meines Erachtens zwar nicht all zu wichtig, zeigt aber trotzdem strahlt es Professionalität aus. An meinem Design ändere ich ja generell immer mal wieder kleinere Dinge. Ich bin immer am probieren und testen. Mittlerweile hat sich zumindest der Hintergrundbild festgefahren. Schon länger wollte ich aber auch Beiträge an sich klarer getrennt haben. Vor allem auf der Startseite. Das hat sich jetzt mit dem Alltuts-Theme von Site5 geändert. Gott sei Dank
Gefällt mir so jetzt viel besser.
Generell gilt hier natürlich: Das wichtigste soll auf einen Blick erkennbar sein.
2. Sortierung der Widgets richtig wählen
Mittlerweile habe ich herausgefunden, dass sogar die Sortierung der Widgets eine wichtige Rolle spielt. Nicht nur, weil sich da drin ja auch Adword-Werbung befindet. Generell gilt aber: Je weiter oben sich ein Widget befindet, desto mehr Aufmerksamkeit erlangt es. Ich merke das vor allem, wenn ich das UPM-Poll-Plugin nach oben schiebe. Je weiter oben, desto mehr Klicks erhalte ich dort. Je weiter unten… naja.. ihr wisst, was ich meine.
- Im Moment lasse ich das eingebaute Twitter-Widget ganz oben, weil ich mir ja vorgenommen habe, mehr zu zwitschern. Deshalb finde ich es ganz gut, wenn man sieht, dass ich dort auch aktiv bin.
- Da ich sehr viele neue User habe lasse ich als zweites den Text-Widget stehen, der darauf hinweist, wer ich bin. Ich will auch immer gerne sehen, wer den hier bloggt. Vor allem ein Bild und/oder ein Video finde ich immer besser als nur Text.
- Letzte Woche habe ich dann meinen eigenen Newsletter aufgebaut. Im Moment laufen von diesen Dingern zwei, was blöd ist. Das möchte ich aber in den nächsten Wochen und Monaten ändern und gesondert darauf eingehen.
- Anschließend kommen die meist-gelesenen Artikel, meine Empfehlungen und dann das Google-Analytics. Ich habe gute Erfahrungen damit gemacht. Vor allem weil es dann direkt am Ende des Artikels nochmal wiederholt sind. Weiterführende Links sind dann ja ganz besonders wichtig.
- Zum Ende kommen die Kategorien. Wichtig für Google, weil sie ja sonst (fast) nirgends auftauchen.
3. Blog-Unterseiten – Weniger ist mehr!

Blog-Unterseiten sollten nicht überhand nehmen
Über social2business empfehlen wir mittlerweile jeden, der eine neue Website braucht, einen eigenen Blog stattdessen aufzubauen. WordPress ist ja mittlerweile schon richtig zum Content-Management geworden. Gerade, wenn die Seite nicht extrem groß werden soll. Für Kleinunternehmen und Mittelständler sicherlich eine sehr gute und kostengünstige Lösung die funktioniert.
Trotzdem stellt sich mir die Frage: Wie viele Unterseiten sollte ein Blog haben? Also statische Seiten (nicht die Artikel). Im Alltuts-Theme war ich ja generell vom Platz her begrenzt. Das finde ich super, weil man sich dann schon wieder überlegt, welche Seiten wichtig und welche unwichtig sind.
Von daher habe ich mich auf vier Links begrenzt (max. 7 sollten es sein):
- Artikelserien
- Über mich
- Hier werben
- Empfehlungen
Warum?
- Die Artikelserien sind – meines erachtens – essentieller Teil eines Blogs. Man stellt nicht irgendwelche Artikel einfach willkürlich online sondern gibt dem Leser – meist mit dem ersten Beitrag – schon eine Struktur vor, der er folgen kann. Das sollte die User länger auf der Website halten und ist für die meisten viel einfacher.
- Die “Über mich”-Seite gehört zum Blog seit eh und je. Es schreibt ja (meist) keine Firma sondern eine einzelne Person, die man unbedingt vorstellen sollte. In den meisten Fällen sich selbst. Hier geht es darum, was der Blogger macht, welche Hobbies er hat, und so weiter. Meines erachtens gehört nicht dort rein, warum man gerade diesen Blog aufgebaut hat und welche Themen man schon veröffentlicht hat. Das ist auch bei mir total falsch. Das alles gehört in eine extra Seite, der Landing-Page (siehe weiter unten).
- Wer Geld verdienen will brauch in erster Linie einen Anlaufpunkt. Das heißt natürlich einen Link, der darauf hinweist, dass man überhaupt die Möglichkeit anbietet, Werbung zu schalten.
- Ebenso verhält es sich mit den Empfehlungen. Je mehr Empfehlungen man gibt und mit Affiliate verknüpft, desto mehr nimmt man ein. Auch bei mir ist die Empfehl-Seite total durcheinander. Sie muss unbedingt aufgeräumt und besser strukturiert werden.
4. Kategorien können verwirren

Kategorie-Links sind meist überflüssig
Oben rechts seht ihr die kleineren Links. Das sind Kategorien, die ich wohl langsam aber sicher entfernen werde. Das Problem ist, dass WordPress einfach die letzten Artikel in dieser Kategorie kurz anreisst. In den meisten Fällen bringt das nichts, weil die Beiträge oft nicht wirklich zusammenhängen wie z.B. bei Artikelserien. Es gibt allerdings auch ausnahmen. Zum Beispiel meine Motivations-Videos, die ich jeden Montag publiziere. Da machen Kategorien wieder mehr Sinn.
Generell sollten die Kategorien ja die eigenen Keywords sein, auf die man selbst wert legt. Trotzdem ist es verwirrend, wenn man drauf klickt und man vorab vielleicht gar nicht weiß, dass es sich bei den Links nicht um Unterseiten sondern um Kategorien handelt. Der Normalo-Webuser versteht das mitunter vielleicht gar nicht, weil er nicht weiß, was überhaupt ein Blog ist.
5. Analytics im Auge behalten, Querverweise erzeugen
In meinem letzten Artikel habe ich mich ja auf die Suche nach guten Keywords gemacht, die irgendwie mit meinem Blog zusammen hängen. Dabei habe ich Google Analytics näher betrachtet.
Cool an Analytics ist natürlich, dass man weiß, welcher Artikel oder welche Seite am häufigsten aufgerufen wird. Dementsprechend kann man eingreifen. Wenn man Google-Analytics also richtig im Auge behält, kann man bei den beliebtesten Artikel noch Ergänzungen anbringen (z.B. Links auf weitere Unterseiten zum selben Thema).
Ich habe das mal probiert, als ich den Geschäftsidee-Newsletter eingeführt habe. Bis heute ist zwar noch keine einzige E-Mail raus gegangen, aber trotzdem erhielt ich mehr Anmeldungen, weil ich ganz einfach einen Link auf meinen Top-Artikel setzte. Und der war 8 gute Geschäftsideen. Passte also auch voll zum Thema.
Außerdem nutze ich das Yet another related Post Plugin, welches mir generell nach jedem Artikel weiterführende Links anzeigt. Dazu kommt: Je mehr Links auf einer Seite zum selben Thema, desto schöner für Google ![]()
6. Sich in die Situation eines Neuankömmlings versetzen
Tja. Das ist eigentlich mein großes anliegen. Ich versetze mich deshalb mal in die Lage eines Neuankömmlings:
- Ich komme auf den Hangout-Lifestyle-Blog und sehe schon einmal ein gutes Design. Sonne, Strand, Meer, Palmen kommen immer gut an. Super!
- Ich sehe, dass der Blog sich um Lifestyle handelt. Aber was ist der Hangout-Lifestyle eigentlich? Für alle nicht-englischsprachigen tut sich hier schon der erste große Schwachpunkt auf: Was heißt eigentlich “Hangout” auf Deutsch? Klingt banal. Kann aber auf den einen oder anderen wirklich zutreffen. Gerade in Deutschland.
- Ich sehe als erstes einen Beitrag, der irgendwo aus der Welt gegriffen ist. Im Moment z.B. das Video über Motivations-Tipps. Und jetzt?
Für mich als Hangout-Lifestyle-Neuankömmling stellen sich also wirklich existenzielle Fragen:
- Was ist der Hangout-Lifestyle?
- Über was wird hier geschrieben und wer schreibt hier?
- Welcher Inhalt ist für mich wichtig? Und wie kann er mir weiterhelfen?
Ich glaube, dass ich viel mehr Stammleser alleine dadurch gewinnen könnte, wenn ich die Leute mehr an meine Website fesseln kann. Wo finde ich was? Wurde über dies und jenes schon mal geschrieben? Und so weiter.
7. Die WordPress-Landingpage
Alle Missstände aus No. 6 könnten wir aus dem Wege räumen, würden alle neuen User auf eine Landingpage umgeleitet. Unter Landinpage (Wikipedia-Eintrag dazu) versteht man im allgemeinen ja eigentlich eine getrennte Website oder eine einzelne Seite, die mit unter vielleicht ganz anders als die eigentliche Website designed ist.
Ich möchte das eigentlich nicht. Für mich wäre wichtiger, dass die User auf der Website bleiben, damit sie sofort weiterklicken können, falls Interesse besteht. Deshalb habe ich mir überlegt, eine Art “Featured Post” auf der Startseite für alle neuen User anzeigen zu lassen. Aber: alle anderen User, die immer wieder kommen, sollten diesen Beitrag nicht sehen. Das sollte anhand eines Cookies ja relativ leicht zu ermitteln sein.
Dazu gäbe es jetzt schon ganz gute Plugins. Zum Beispiel das Featured Post Plugin oder Yet another featured post plugin (beide nicht getestet). Das Problem ist aber, dass diese nicht über Cookies gesteuert werden können.
Deshalb habe ich mir selbst etwas gebastelt. Das Ergebnis seht ihr hier:

Meine WordPress Landingpage
Ob alle Texte so bleiben werden ist bis dato noch unklar. Sicher ist jedoch, dass anstatt des Bildes natürlich ein Video zu finden sein wird, welches auch über YouTube ausgestrahlt wird und mir von dort auch ein paar User einbringen soll. Das ganze seht ihr dann hoffentlich noch in den nächsten Tagen ![]()
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