PC & Mac von Flickr-User: Elizabeth/Table4Five

PC & Mac von Flickr-User: Elizabeth/Table4Five

“MacUser” (sorry, ich kenne leider deinen richtigen Namen nicht), hat mich im Artikel “Leben im Exil” darauf hingewiesen, doch mal einen kleinen Vergleich anzustellen. Nämlich den, den wir alle kennen: Mac oder PC?

Um nicht die alte Leier wieder aufflammen zu lassen und zu behaupten: “Mac ist besser als Windows” und euch einen kleinen Mehrwert zu bieten habe ich diesen Artikel geschrieben. Dabei bin ich auf 4 Dinge gekommen, die ein Entrepreneur in seinem Leben braucht und warum.

1. Ein Laptop

Tja. Das ist eigentlich DAS Ding, auf das man nicht mehr verzichten kann wenn man mobil arbeitet. In jedem Büro steht mindestens einer davon, in jedem Haushalt mittlerweile auch: ein Rechner oder ein Notebook.

Ein kleiner Schwenk: nach wie vor verstehe ich nicht, warum die “Kinder” im Gymnasium kein 10-Finger-Tippen lernen. Mein Cousin ist gerade dort und weiß mittlerweile folgendes: In den Lehrplan (in Bayern) ist es immer noch nicht mit aufgenommen. Aber: man kann es freiwillig lernen. Klarer Fall von Fehlplanung bei der Einführung des G8. Kostet alles Geld aber was dabei rauskommt ist meistens schmarrn.

Egal. Wo war ich? Ein Laptop. Wer will schon einen großen, protzigen Rechner mitschleppen? Notebooks sind viel angenehmer zu handhaben. Außerdem haben diese Dinge einer Akku. Das heißt wiederum: man kann sich auch in der tiefsten Wildnis aufhalten und man kann trotzdem seine Blogbeiträge schreiben.

Glaubt ihr nicht? Vor kurzem war im Fernsehen ein Typ zu sehen, der sich an ein paar Tagen im Jahr an der Westküste Australiens aufhält um dort seltene Muscheln zu fangen. Diese verkauft er teuer an die Asiaten. Das restliche Jahr bereiste er mit seinem Kamel und einem kleinen “Anhänger” das Land. Kaum zu glauben, aber sogar dieser Kerl hatte sein Laptop dabei. Mitten in der Pampa Australiens checkte er seine E-Mails um in Kontakt zu bleiben. Strom bringt dabei eine Solarzelle, die am Anhänger befestigt ist. Natürlich: Ärztliche Verpflegung findet man meistens erst in hundert Kilometer Entfernung, weshalb ihm schon ein paar Zähne fehlten (Ob sie abgefault sind?). Dennoch: ein tolles Leben.

2. Ein mobiles Telefon

Damit will ich jetzt nicht aussagen, dass man überall und jederzeit erreichbar sein muss. Die Nummer des Handys kann durchaus nur einem kleinen Bekanntenkreis zur Verfügung gestellt werden, z.B. seinem VA (Virtuellen Assistenten). So macht es z.B. Chris Ducker vom Blog Virtual Business Lifestyle.

Das hat eine Menge Vorteile:

  1. Man ist doch immer erreichbar, wird aber nicht von Anrufen genervt
  2. Man kann selbst überall hin telefonieren oder jemand wichtigen Zurückrufen, falls es nicht anders klappt
  3. Die Mama weiß  immer, wo man gerade steckt :-)

Ist man glücklicher iPhone-Besitzer (ich gebe zu, ich gehöre dazu) oder sagen wir gleich: Smartphone-Besitzer, kommt man zusätzlich in den Genuss kurz das Internet zu benutzen. Ich tue das sehr oft z.B. kurz vorm zu-Bett-gehen um die letzten Twitter-Tweets abzurufen. Auch, wenn ich nicht der totale Twitter-Freak bin (nutze lieber Facebook) interessiert es mich doch, was andere schreiben.

Das tolle ist doch, dass so kleine Dinger wirklich fast den Laptop ersetzen. Ich will gar nicht daran denken, wie oft mir das iPhone und dessen GPS-Fähigkeit mir das Leben in Australien gerettet haben. So ein Busch ist groß… da verläuft man sich schnell, auch wenn die nächste Straße wirklich nur hinter dem nächsten Hügel liegt. Immerhin kann man ja auch in die total falsche Richtung laufen.

3. Einen tollen Arbeitsplatz

Man hört ihn oft den Satz: “Ich arbeite da, wo andere Urlaub machen”. Gestern zeigte z.B. Kabel1 mit ihrer Sendung “Mein neues Leben” ein Pärchen, welches sich über eBay eine Höhle in Spanien gekauft hat. Hier kann man sich den ersten Teil der Höhlen-Renovierung online ansehen.

Generell war ich natürlich wieder total baff, wie man überhaupt auf die Idee kommt, sich eine Höhle zu kaufen. Dennoch war ich auf dem zweiten Blick gar nicht so abgetan von dieser Idee. Immerhin gibt es ja Urlauber, die nicht den “alltäglichen Urlaub” verbringen wollen. Und wenn man selbst auf die ewige Dunkelheit steht… okay. Warum nicht?

Die Höhle in Andalusien kostete übrigens ein paar Zehntausend-Euro. Insgesamt habe der Typ mit seiner Freundin schon 60’000 Euro investiert.

Wie gesagt: Arbeiten von zu Hause kann man in einem Iglohaus genauso wie in einer Höhle oder auf einem Baumhaus. Man muss sich nur wohl fühlen und man braucht natürlich: Internet-Zugang.

4. Persönliche Dinge

Um als Entrepreneur tätig zu sein ist wirklich nicht mehr nötig als das oben beschriebene. Natürlich kann man seine Minimalausstattung beliebig erweitern. Dazu gehören natürlich Sachen wie “Schlafsack” oder gleich ein “Wohnwagen”, wenn man gerne auf Achse ist. Das schöne am Entrepreneurship ist ja eigentlich: man kann von überall aus arbeiten, egal welche Vorlieben man selbst hat.

Ich packe z.B. gerne meine Freundin mit ein. Sie hat für mich – aus entrepreneurtechnischer Sicht – folgende Vorteile:

  • sie hält mich von der Arbeit ab, wenn’s mal nicht weitergeht (der Workaholic in mir schlummert ja immer noch). Ja. Relaxen gehört auch zum Entrepreneurship.
  • ich habe eine stärkende Schulter neben mir
  • ich verbringe gerne Zeit mit ihr und wir unternehmen zusammen tolle Sachen (nicht jeder ist schließlich gerne alleine)

Mit dabei sind z.B. auch immer ein Block und ein Stift um meine teilweisen komischen Gedanken festzuhalten die man eventuelle später noch einmal braucht.

Welche weitere Vorteile das Entrepreneurship für den Einzelnen noch haben kann hat Norbert in seinem Beitrag 10 Vorteile des Entrepreneurship zusammengefasst.

Am Ende…

… gewinnt natürlich wieder der Mac. Natürlich kann ich es mir nicht verkneifen, hier meine Vorlieben zu propagieren. Auch wenn Sie es mir nicht glauben wollen: ich war vorher auch ein Mac-Hasser. Mich regte schon alleine die bereits behobene Tatsache auf, dass die Mac-Maus keine zweite Maustaste hatte (wie soll das denn gehen?).

Als ich auf der Suche nach einem neuen Laptop war und (wegen dem Studium) eine lange Akkulaufzeit benötigte, stolperte ich über das MacBook Pro. Ich war totaler Windows-Fan und hab mich trotzdem gewagt, einen Mac zu kaufen. Der Umstieg war echt schwer, weil man als Mac-User ganz anders denken muss um die banalen Dinge im Umgang mit dem OS-Betriebssystem zu beherrschen. Viele sehen den Mac an als wäre er für Dummys gemacht. Ich sage: er ist es nicht. Ich kann dort genauso programmieren, meine Videos schneiden, designen, etc. Was ich nicht kann sind Spiele zocken. Und das tu ich sowieso nicht.

Der größte Vorteil für mich ist: der Mac wird nicht langsamer. Meine alten Windows-Maschinen waren nach mindestens einem halben Jahr so langsam, dass ich Windows einfach wieder neu aufgesetzt habe. Das war jedes Mal eine beschissene Aufgabe. Das bleibt mir mit meinem Mac erspart. Das Ding läuft seit mehr als 3 Jahren und fährt hoch als hätte ich ihn erst gestern gekauft. So soll es sein: einfach, bequem, nix soll defekt sein, er soll schnell laufen und ich soll damit arbeiten können, wenn ich ihn brauche.


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