Lesen ist noch kein Erfolg!

Lesen ist noch kein Erfolg!

Es gibt jede Menge Bücher über das reich-werden. Natürlich kauft man diese sich um das selbe zu erreichen. Meist ist man dann aber eher enttäuscht vom Buch, weil man denkt, es würde einen “einfach so” zum Erfolg helfen. Da kann ich sie beruhigen: das kann ein Buch leider (noch) nicht. In diesen Büchern stehen aber sehr viele Techniken, die man selbst nutzen kann.

Immer wieder findet man aber auch Vorschläge und Beispiele, wie Andere es geschafft haben. “Ha!, das hilft mir aber auch nix!“, denken Sie sich bestimmt. So geht es mir aber auch: Warum schaffen es immer die Anderen, Reich und erfolgreich zu werden?

Zuerst einmal: glauben Sie an sich! Es hilft ihnen nichts, wenn Sie nicht an sich selbst glauben. Der Glaube versetzt eben Berge, wie der Volksmund so schön sagt. Vertrauen Sie ein wenig auf sich und seien sie motiviert.

1. Ziele setzen

Bevor Sie beginnen, sich eine Idee für die das baldige Entrepreneurship zu suchen, brauchen Sie einen Plan. Nein, keinen Businessplan. Der bringt ja ohnehin eigentlich gar nichts (dazu später mehr). Sie müssen definieren – und zwar ganz genau – was Sie erreichen wollen. Wie definieren Sie selbst “reich sein”? Schreiben Sie ebenfalls nieder, wann Sie dieses Ziel erreichen wollen. Sagen Sie sich nicht: “ich möchte nächstes Jahr reich sein” sondern formulieren Sie es beispielsweise so: “ich möchte am 31.12.2010 20.000 Euro zu meiner freien Verfügung haben” oder “ich will am Jahresende xxx Euros haben um mir einen Audi TT… kaufen können”.

Vielleicht kleben Sie sich ein Bild sogar direkt in ein Photoalbum. Ihr persönliches “Meine-Ziele-Album” quasi. Kleben Sie immer dann etwas ein, wenn Sie etwas finden, z.B. ein Bild von einem tollen Haus am Meer.

Sie wollen mehr? Na gut, dann schreiben Sie es sich auf. Aber überschätzen Sie sich nicht. Das führt nämlich dazu, dass Sie das vorgesetzte Ziel zu einem bestimmten Zeitpunkt nicht erreichen können. Sie erhalten somit einen Rückschlag und das schüchtert Sie ein. Falls das passiert: richten Sie sich wieder auf! Jetzt wäre ein Blick in Ihr Photoalbum genau das richtige! Und denken Sie immer daran: Thomas Edison machte mehr als 11.000 (!) Versuche bevor er die Glühlampe erfand!

Und: schieben Sie das nicht vor sich her! Tun Sie es jetzt und tun Sie es wirklich. Denken Sie sich nicht “ach, das hab ich ja im Kopf”. Machen Sie es! Schreiben Sie es auf, zeichnen Sie es in einen Block und hängen Sie es sich auf. Am Besten da, wo sie es jeden Tag sehen. Glauben Sie mir: das bringt sehr viel. Sie werden’s merken.

Mehr zur eigenen Selbsteinschätzung.

2. Die Fantasie neu wecken

Zum einen kann man einen sog. Geistesblitz haben, also eine Idee kann von null komma nix aus dem Gehirn schießen :-) Das nennt man dann aber eher Zufall. Viele Menschen warten ihr ganzes Leben lang auf den Zufall. Sie glauben und hoffen immer, im Lotto zu gewinnen. Dabei kann man da doch nur verlieren. Wenn ich nicht Lotto spiele, verliere ich zu 100%. Wenn ich Lotto spiele, verliere ich mit 99,999…% Wahrscheinlichkeit. Wo ist der Sinn?

Sie brauchen also Fantasie. Sie haben keine Fantasie? Glaube ich nicht. Man bekommt bereits in der Schule eingetrichtert, dass man weniger Fantasie hat als z.B. andere Mitschüler. Glauben Sie das nicht! Es stimmt nicht. Es gibt Studien, die beweisen, dass es keinen Menschen gibt, der keine (oder weniger) Fantasie hat als Andere.

Napoleon Hill schreibt in seinem Buch “Denke nach und werde reich”, dass es eine kombinatorische und eine schöpferische Fantasie gibt.

Die kombinatorische Fantasie regt uns dadurch an, dass wir unsere Kenntnisse, Beobachtungen und Erfahrungen kombinieren. Also nicht wirklich etwas neues schaffen sondern eher Vorhandenes neu zusammen schustern.

Die schöpferische Fantasie kann man hingegen nicht so leicht erklären. Sie schlägt, lt. Hill, die Brücke zwischen menschlichem Verstand und das, was viele als den “Geist” bezeichnen würden. Durch starke Wunschvorstellungen kann man diese Fantasie aber zusätzlich anregen und sie arbeitet ganz nebenbei… wir merken das nicht einmal. Darum: erstellen Sie sich ein Wunsch-Album.

3. Zeit zum Nachdenken nehmen

Als ich zwei Wochen “frei” hatte, eignete ich mir eine exzellente Eigenschaft an (dabei wusste ich nicht einmal, das das wirklich funktioniert!). Ich dachte vorher nie darüber nach, dass ich denn jemals eigene Ideen entwickeln könnte (obwohl man das vielleicht rund um die Uhr macht). Ich nahm mir Zeit zum Nachdenken. Klingt banal, oder?

Probieren Sie’s aus. Setzen Sie sich zumindest eine halbe Stunde am Tag hin, schließen Sie die Augen und denken Sie nach. Wenn Sie nur an die Familie, an die Kinder oder an die Arbeit denken, das ist egal. Sie müssen diese Gedankengänge ersteinmal “wegdenken” bevor Ihr Kopf klar wird.

Man könnte das vielleicht sogar mit Meditation vergleichen: die funktioniert auch, wenn man sie regelmäßig anwendet. Aber auch hier gilt: der Mensch 2.0 hat keine Zeit (so meint er das zumindest) sich eine halbe Stunde einfach nur hinzusetzen und nachzudenken. Es gilt aber: tun sie’s einfach! Machen Sie das zwei Wochen lang jeden Tag oder sogar mehrmals am Tag (wenn Sie Hartz-4-Empfänger sind und ohnehin mehr Zeit haben. Habe ich schon erwähnt, warum Hartz 4 scheiße ist?).

Denken Sie über folgendes nach: was können Sie am Besten? Was sagen andere Leute über Sie? Ich bekomme z.B. immer gesagt, dass ich ein Programmiererfreak sei. Das müsste das sein, was ich am besten kann. Denken Sie auch darüber nach, was Sie alles erlebt haben, was Sie interessiert, ihr Hobby oder sogar über ihre Wünsche.

Denken Sie darüber nach, was oder wer Sie nervt, was Sie zu teuer finden….. denken Sie einfach. Und jetzt sagen Sie nicht: “das funktioniert bei mir doch sowieso nicht”. Glauben Sie mir: es wird funktionieren. Denken ist kostenlos und erfordert nur einen kleinen Teil Ihrer Zeit, verursacht unter Umständen aber absoluten Reichtum für den Rest Ihres Lebens. Ist es ihnen das nicht Wert?

Notieren Sie sich auf einen Notizbuch Ihren beruflichen Werdegang und sehen Sie in sich an. Könnten Sie etwas verbinden? Was würden Sie anderes machen. Was machen Kollegen? Fangen Sie an, sich über andere – erfolgreiche – Menschen Gedanken zu machen. Was können Sie von ihnen lernen?

Es gibt sogar US-amerikanische Studien zum Thema: “Was unterscheidet einen Normalo von einem Genie?“. Ganz einfach: der Normalo gibt irgendwann auf weil er meint, er habe genügend Zeit in seine “Erfindung” oder in die Lösung eines Problems gesteckt. Er findet es dann aussichtslos. Ein Genie allerdings verschiebt seine Gedankengänge nur in den hinteren Teil seines Gehirns und wartet. Irgendwann ist die Zeit gekommen diesen Gedanken dann zu Ende zu denken. Und das tolle: jeder kann ein Genie sein, wenn er manchmal diesen einen Gedanken einfach hinten anstellt in der Zwischenzeit aber woanders weiterdenkt.

Faltin schreibt z.B.: Was gibt es denn für eine Alternative (ein Problem nicht zu lösen)? Warten, bis der Zufall das Problem löst? Strengen Sie sich an, geben Sie nicht auf, machen Sie weiter wie Edison. Es kostet Sie nichts! Jetzt geht’s los! Werden Sie endlich zum Entrepreneur!


2 Kommentare

  1. hey flo;)

    von deinem blog-eintrag motivierte haben christian und ich uns unsere ziele auch gleich auf einem block notiert;))

    • Hallo Elli,
      super! Das hört sich toll an. Aber nicht vergessen: immer wieder ansehen, ergänzen und am besten dort aufhängen, wo du ihn jeden Tag siehst (z.B. an die Küchentür o.ä.). Das Unterbewusstsein muss damit ständig konfrontiert werden. Man muss seine Ziele ständig vor Augen haben.

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