Idea von Flickr-User: orkoboi

Idea von Flickr-User: orkoboi

Update 21. Sept. 2011: Eine neue Möglichkeit hinzugefügt

Ich glaube, es ist gar nicht so schwer, zu erkennen, welche Trends man im Jahr 2010 verfolgen soll. Zwar befinden wir uns gerade direkt in der Jahreshälfte, trotzdem hat man noch Zeit, ein Entrepreneur zu werden. Achja: die Zeit sollte man eigentlich immer haben oder sich die Zeit nehmen :-)

1. Nischenwebsites aufbauen

Passt eigentlich zu Punkt 6 (dem Bloggen). Viele Menschen würden gerne über eine Website Geld verdienen, wissen aber nicht, wie das geht. In meiner Artikelserie Nischenwebsites aufbauen gebe ich kostenlose jede Menge Infos, wie man eine richtige Nische findet, wie man sie besetzt, wie man einen Blog aufbaut und damit Geld verdient.

2. Membership-Site aufsetzen

Was ist das? Man verpflichtet seine User, für einen bestimmten Content zu zahlen. Ähnlich, wie es manche Zeitungen schon heute tun.
Was soll man da reinschreiben? Naja… ich glaube, das ist Ihre Sache. Auf alle Fälle sollte es etwas sein, was jedem etwas bringt. Das heißt: Sie müssen das entscheidende Know-How für ein Thema mitbringen und die User müssen daraus Profit schlagen können. Sie können locker 10 bis mehrere hundert Euro oder auch mehr für den Inhalt verlangen. Das hängt natürlich davon ob, für wie wertvoll Sie den Content erachten.

Die bekannteste Membership-Software ist aMember und ist auch auf Deutsch erhältlich.

3. Arbeitslosen helfen

Vielleicht waren oder sind Sie gerade selbst in dieser Situation: Sie sind arbeitslos und man hat keine Chance, wieder raus zu kommen. Generell gibt es in Deutschland viele Leute, die arbeitslos und natürlich arbeitswillig sind. Helfen Sie diesen Leuten. Chancen gibt es viele. Vielleicht bauen Sie eine Membership-Site, die solchen Leuten hilft, besser für Vorstellungsgespräche gerüstet zu sein. Oder schreiben Sie ein Buch darüber. Natürlich nur, wenn Sie glauben, Sie können dabei etwas gutes tun.

4. Zeit in Geld verwandeln

Hört sich leichter an, als es ist. Aber genau das machen auch Lehrer und Professoren an Universitäten oder Hochschulen. Wenn Sie glauben, Sie haben in einer Nische ein besonderes Wissen, warum dann nicht mit anderen Teilen? Geben Sie Unterricht oder versuchen Sie, einen Auftritt in breiter Masse zu organisieren. Z.b. bei den Volkshochschulen. Das blöde: Ihre Zeit ist begrenzt. Sie können nie mehr verdienen als der Tag lang ist. Und das wird schon schwierig werden. Sie sollten deshalb lieber in die Richtung von passivem Einkommen denken.

5. Einen Online-Shop kreieren

Machen Sie’s wie Tim-Ferriss. Verkaufen Sie etwas online. Bei ihm waren es Nahrungsergänzungsmittel. Bei mir sind es ganz einfach Teesorten im Teeladen. Ein Online-Shop kostet fast nichts. Bei Strato bekommt man diesen z.B. schon ab 10 Euro im Monat. Kümmern muss man sich um fast nichts mehr. Die Zahlungsmodalitäten sind teilweise schon mit inbegriffen. Noch einfacher geht’s mit Jimdo oder Shopify, welches sogar größere Unternehmen (wie z.B. iWearYourShirt) benutzen.

6. Bloggen

Ja! Bloggen kann immer noch Geld bringen. Vorausgesetzt man platziert die Werbung richtig :-) Hier findet man einen tollen Artikel darüber, wie viel Geld manche doch verdienen (Stand: Juli 2010). Für mich ist es nichts. Ich habe keinen Bock, für Fremdlinge und selbst geschriebenen Empfehlungen Geld zu verdienen. (Das hat sich wohl geändert :-) ) Wenn dann teile ich nur persönliche Dinge und Erfahrungen. Aber das ist jedem das seine.

7. Das nächste Facebook entwickeln

Wir alle warten drauf… auf die Zeit, bis Facebook endlich rentabel wird. Aber das kann mit Sicherheit noch etwas dauern. Im Moment lebt Facebook ja nur von Fund Raising. Eine Benutzerzahl in der Größe von ganz Europa zu haben ist aber doch irgendwie verlockend :-)

8. iPhone-Application entwickeln

Diese kleinen Dinger gibt es zwar schon zu genüge, aber wenn Sie eine tolle Idee haben: nichts wie ran! Alles was man braucht ist jemanden, der das App entwickelt. Outsourcing ist auch hier das Stichwort. FreeTheApp ist so ein Anbieter. Man muss nicht programmieren können, wenn man eine Idee für eine App hat. Im Netz gibt es zahlreiche Leute, die darauf warten, ihre Idee umzusetzen. Und sie profitieren mit.

9. Social Media Marketing betreiben

Ohja. In vielen Bereichen Deutschland gibt es sowas eigentlich noch nicht. In München ist jede Firma irgendwie “online”. Nein… nicht nur über die eigene Website ist man erreichbar sondern auch über Facebook, Twitter, im eigenen Forum und so weiter. Es ist zwar etwas schwer, den Leuten begreiflich zu machen, dass man dort sein sollte, wie die User auch sind. Aber das war ja früher mit den Websites das gleiche. Dort meinte auch jeder: “ach… das brauche ich nicht”. Und wo sind wir jetzt? :-) Merken: Social Media Marketing wird in Zukunft weiter wachsen. Gerade in Deutschland.

10. …

Phuu.. denken Sie nach. Schalten Sie Ihr Hirn ein und Sie werden sehen: Ihnen werden noch weitere tolle Ideen einfallen. Letztens bin ich übrigens auf die Seite von chocri gekommen. Dort kann man sich die eigene Schokolade zusammenbasteln. Ganz nach dem eigenen Geschmack. Das können nur andere? Falsch gedacht! Werden Sie ein wenig kreativ! :-) Tipp hierzu, der Ideenrausch

Buchtipps zum Thema “Gute Geschäftsideen”

Nach einigem Hin- und Her und Stöbern bin ich auf folgende Bücher aufmerksam geworden:


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Uhh… Selbständig ist ein böses Wort. Wenn man zu jemanden sagt, dass man selbständig ist, bekommt man irgendwie immer böse Blicke zugeworfen. Entweder denkt sich das Gegenüber dann “Der Arbeitet selbst und ständig” oder aber “der hat Geld wie Sterne am Himmel sind”. Wie dem auch sei…

Maren Kate von Escaping the 9 to 5 (was auf Deutsch so viel heißt wie: Raus aus der Tretmühle) ist meine persönliche “Outsourcing-Queen” :-) . Ich verfolge nicht immer den Blog, aber wenn ich drauf schaue, hat sie uns wieder interessante Dinge zu erzählen. Dieses mal hat sie für uns Ruben Gomez ausfindig gemacht. Dieser Kerl macht es vor: Selbständigkeit während eines Vollzeitjobs. Wie geht das?


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Nach dem Buch “Die 4-Stunden-Woche” von Timothy Ferriss ist ein wahrer Hype ausgebrochen. Alle sind auf der Suche nach persönlichen Assistenten (kurz: VPA’s). Aber: wo findet man diese denn eigentlich?

Ich habe zwar selbst keine Erfahrung mit dieser Art von Geschäftsmodellen, möchte allerdings hier – ganz unverbindlich – ein paar Links setzen:


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Insel Koh Samui Thailand Isle von Flickr-User: matze_ott

Insel Koh Samui Thailand Isle von Flickr-User: matze_ott

Eigentlich denkt man, dass Wort “Exil” sei negativ behaftet. Napoleon Bonaparte beispielsweise wurde Anfang des 19. Jahrhunderts in’s Exil zur Insel Elba “abgeschoben”. Man würde meinen, die Menschen mögen so etwas nicht: verstoßen aus dem eigenen Land. Das dies aber ein ganz eigener Lifestyle sein kann beweist Colin Wright vom Blog “Exile Lifestyle”.

Wie damals der König entschied, dass Bonaparte gehen musste, so entscheiden heute die User im Internet wohin die Reise für Colin geht. Alle 4 Monate wird abgestimmt, wo das nächste Ziel liegt. Um dies zu finanzieren betreibt er ein Designstudio namens Coline is my name. Natürlich ist das nicht das einzige Geschäft, dass Colin betreibt. Wie wir heute wissen, sind solche ausgelassenen Reisen (von denen man eigentlich nie wieder zurückkehrt), nur zu bewältigen, wenn man sein eigenes passives Einkommen schafft. Das macht Colin mit der Site ebookling. Diese Website entstand eigentlich aus seiner Leidenschaft, Bücher (oder besser: EBooks) zu schreiben. Er möchte erreichen, dass die Seite DIE Referenz für unabhängige EBooks wird. Mal sehen, ob’s was wird :-)

Darüber hinaus: da sieht man mal wieder, dass arbeiten von zu Hause out ist. Mobiles arbeiten ist angesagt! Und es ist von (fast) überall auf der Welt möglich. Man braucht Strom (einen Akku), einen Laptop und Internet. Fertig ist der Entrepreneur von heute!

Irgendwie spornt mich das geradezu an, an meinem eigenen EBook weiter zu schreiben. Die ersten 30 Seiten stehen bereits, aber man schafft es doch nicht, jeden Tag daran zu schreiben, weil man glaubt, keine Zeit zu haben. (Vielleicht liegt es aber auch eher dran, dass der Akku meines MacBooks nur noch fünf Minuten lang hält und ich es verabscheue, bis länger als 18 Uhr im Büro zu sitzen). Alles in allem: Freizeit braucht man ja auch. Und wie Colin wieder einmal beweist kann man Freizeit und Arbeit ja doch irgendwie verbinden. Man muss nur wissen WIE und es ist ganz wichtig: man muss seinen eigenen Lifestyle dabei entdecken. Wichtig ist also sein eigenen Lifestyle-Design zu betreiben. Bei vielen heißt er “passive income”, bei anderen “escape the 9 to 5″, bei Tim Ferris heißt er “die 4 Stunden Woche” und bei Collin eben: “Leben im Exil”.


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Social Media ROI von Flickr-User: Intersection Consulting

Social Media ROI von Flickr-User: Intersection Consulting

Nachdem ich mich jetzt wirklich einmal um meine eigenen Geschäftsideen gekümmert habe, möchte ich euch, liebe Leser, wieder etwas mehr an meinem Leben teilhaben lassen und über das sprechen, was wichtig ist: Geschäfte machen :-)

vieltee, der Teeladen, läuft gut und vor allem: es läuft gut an. Im Moment beschreiben wir über 3500% an Neubesuchern auf unserer Website. Was ziemlich gigantisch ist, wenn man das so betrachtet. Was aber wiederum nicht so gigantisch ist, wenn man bedenkt, dass wir bis vor zwei Wochen noch 0 Besucher hatten :-) Überraschen tut uns das also nicht. Trotzdem ist man irgendwie ganz euphorisch, was wiederum hilft, das Ziel weiter zu verfolgen und neue Motivation schöpft.

Viel interessanter ist, wo unsere Besucher herkommen. Unglaublich aber wahr: knappe 35% gehen direkt auf vieltee.de – sprich: das muss Mundpropaganda sein. 15% kommen immer noch über florian-simeth.de Website auf vieltee.de und weitere 15% über Google. Und das, obwohl über Adwords Werbung geschalten wird.

Wie wirkungsvoll aber Social Media wirklich ist zeigt sich erst an den Fragen, die man den Usern stellen kann. Gleich am zweiten oder dritten Tag stellten wir die Frage, nach welchen Suchbegriffen die Fans bei Facebook suchen würden. Natürlich dachten wir uns schon, welche Keywords wir verwenden wollen, dennoch kamen noch viele Tipps, die ziemlich genial waren und die uns  einige Klicks einbrachten und dazu beitrugen, dass das Unternehmen wächst. Es entstand also die erste Win-Win-Situation für vielTee allein nur durch das “da sein”. Übrigens gibt es einen tollen Buchtipp: Social Media Marketing: Strategien für Twitter, Facebook & Co.


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