
Lesen ist noch kein Erfolg!
Es gibt jede Menge Bücher über das reich-werden. Natürlich kauft man diese sich um das selbe zu erreichen. Meist ist man dann aber eher enttäuscht vom Buch, weil man denkt, es würde einen “einfach so” zum Erfolg helfen. Da kann ich sie beruhigen: das kann ein Buch leider (noch) nicht. In diesen Büchern stehen aber sehr viele Techniken, die man selbst nutzen kann.
Immer wieder findet man aber auch Vorschläge und Beispiele, wie Andere es geschafft haben. “Ha!, das hilft mir aber auch nix!“, denken Sie sich bestimmt. So geht es mir aber auch: Warum schaffen es immer die Anderen, Reich und erfolgreich zu werden?
Zuerst einmal: glauben Sie an sich! Es hilft ihnen nichts, wenn Sie nicht an sich selbst glauben. Der Glaube versetzt eben Berge, wie der Volksmund so schön sagt. Vertrauen Sie ein wenig auf sich und seien sie motiviert.
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Sport muss nicht unfair betrieben werden!
Mit einem studentischen Kollegen diskutiere ich seit ein paar Tagen relativ offen über mein Vorhaben, ein Entrepreneur zu werden. Vor allem aber Tim Ferriss hat es ihm angetan. Er sieht das, was er macht, eher als mogeln. (Danke übrigens für diesen Anstoß. Das veranlasste mich gleich wieder, etwas zu schreiben
)
Wenn Sie es nicht wissen: Tim Ferriss ist Kickbox-Weltmeister. Er ist es “nur” dadurch geworden, weil er sich die Regeln angesehen hat. Unter ärztlicher Aufsicht hat er seinen Körper einer Radikalkur unterzogen. So wurde er beim Wiegen eine Klasse unter der Normalen eingestuft. Tage später (am Wettkampftag) hatte er natürlich Gegner vor sich, die um einiges leichter waren, als er selbst.
Aber nicht nur das: er wusste, wenn der Gegner ein paar Mal aus dem Ring fliegt, gewinnt man durch technisches K.O. Er lag also seine Kampftechnik einzig und allein darauf aus, die Gegner aus dem Ring zu werfen. Man kann sich jetzt natürlich fragen: war das moralisch vertretbar? Sicherlich nicht. Aber wenn findige Steuerzahler ein Schlupfloch im System entdecken und ausnutzen, ist das doch auch nicht vertretbar. Trotzdem wird es praktiziert.
Im Gegenzug finde ich es aber sehr aufrichtig, dass Tim öffentlich in seinem Buch darüber schreibt, wie er das gemacht hat. Immerhin können die führenden Köpfe bei der Chinese Kickboxing National Championships jetzt darauf reagieren. Niemand ist eben perfekt und ich glaube, man sollte das eher als “Hinweis” verstehen. Schlau wird man eben erst dann, wenn man auch Tipps von außen entgegen nimmt.
Streiten kann man sich ohnehin, was Tim Ferriss oder andere Leute mit ihrem Leben anfangen, was sinnvoll oder vielleicht sogar anstößig ist. Das soll aber nicht zum Thema meines Blogs werden. Was Sie in Ihrer Freizeit anfangen ist mir egal. Mir persönlich ist nur wichtig: wie erhält man mehr Freizeit? Und daran kann wohl nichts verwerfliches sein.
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Kreativität
Nachdenken und Kreativ sein
Ich habe viele Kommentare über das 4-Stunden-Buch von Tim Ferriss gelesen. Viele Menschen finden es schlecht, weil Tim nur beschreibt, wie man mit seinem Leben umgehen kann (und vor allem, wie man weniger arbeitet) wenn man schon eine gut laufende Firma hat (er hatte diese ja zu diesem Zeitpunkt schon). Er beschrieb aber nicht, wie man denn eine 1-Million-Euro-Firma aufbaut (mehr oder weniger).
Tim Ferriss verkaufte etwas ganz einfaches: Nahrungsergänzungsmittel. Ein guter Freund von mir, Joachim C., sagte schon einmal zu mir – und ich erinnere mich immer wieder gerne daran: “Man kann sich gar nicht vorstellen, wie groß die Märkte eigentlich wirklich sind!” Tim stellte sein Mittelchen nicht einmal selbst her! Er verkaufte es “nur”. Und zwar online.
Ich weiß, was Sie jetzt denken:
mehrIn meinen Beitrag Die 8-Stunden-Lüge habe ich schon darüber philosophiert und die Frage gestellt: “Wer sagt, dass man 8 Stunden pro Tag, 5 Tage in der Woche arbeiten muss?”
Florian ganz er selbst…
Ich war selbst 9 Jahre nebenbei selbstständig. Ich fing bereits mit 16 Jahren an zu programmieren und Websites aufzubauen. Ich arbeitet und lernte also jeden Tag 8 Stunden (oft auch länger), kam dann nach Hause und arbeitete im Büro wieder bis tief in die Nacht. Zu Hause arbeiten macht zwar Spaß, aber wenn man morgens um 7 Uhr wieder auf die Baustelle muss? Warum arbeitete ich nebenbei noch mehr? Ich glaube, da gibt’s eine ganz einfache Antwort: weil es mir Spaß machte. Ich hatte die Arbeit gefunden, die mir Freude bereitete. Natürlich war es irgendwo auch ein Reiz mit 16 Jahren schon selbstständig zu sein.
Nach einem Jahr Lehrzeit konnte ich bereits alles was man bei einer Ausbildung als Elektroinstallateur wissen musste: ich installierte komplette Häuser, Wohnungen, etc. fix und fertig selbst. Ich konnte nicht mehr viel dazu lernen. Ich musste aber abwarten, bis ich die dreieinhalb Jahre vorbei waren (wie sich später herausstellte, konnte ich wegen guter Leistungen um ein halbes Jahr verkürzen). Was hätte ich in den folgenden zwei Jahren wohl noch alles machen können?

Flo beim stämmen (als Elektriker)
Als Elektroinstallateur macht man zwangsläufig (wie in vielen Berufen) immer das selbe. Es ist logisch, dass mich das nicht wirklich forderte und irgendwann uninteressant wurde: ich wollte mehr.
Da ich “nur” einen Hauptschulabschluss hatte musste ich die Berufsoberschule besuchen. Ich holte die Mittlere Reife und das Fachabitur nach. Super! Jetzt, nach 4 Jahren würde es endlich weiter gehen: denkste! Dann kam der Staat daher. Irgendwann flatterte ein schöner Brief bei mir ins Haus in dem stand ganz Groß: Musterung. Anschließend musste ich den Zivildienst ableisten.
Da war ich nun: 3 Jahre Berufsausbildung, 2 Jahre BOS und 1 Jahr Zivildienst. Hätte ich doch damals schon mehr Bücher gelesen….
Es musste also so kommen: ich konnte endlich studieren. Da ich ja schon ständig programmierte und von E-Technik irgendwie Ahnung hatte, schrieb ich mich zum Studiengang Medientechnik ein. Wieder knapp 3 Jahre ereignislose Jahre (bis auf den Punkt, dass ich Meli kennen lernte) mussten vergehen und ich landete mit meiner Freundin in Australien.
Mit 24 Jahren stand ich also da: das erste mal in meinem Leben breitete sich das Meer vor meiner Nase aus. Und nicht nur das: gleich der Pazifik musste es sein! Und in diesem Augenblick habe ich gemerkt: 25 Jahre lange hast du das alles verpasst!
mehrIm Artikel Hartz 4 ist scheiße bin ich ja schon näher darauf eingegangen: man kann arbeiten wie man will, irgendwie kommt man doch auf keinen grünen Zweig:
- Der Elektriker (ich hab übrigens selbst eine Ausbildung dazu gemacht), muss 40 Stunden (oder mehr) pro Wochen arbeiten. Die Arbeit ist hart, ist schwer, macht ab und zu sogar Freude. Meistens aber nicht. Dazu kommt, dass man fast nichts verdient in handwerklichen Berufen.
- Der Manager. Er arbeitet schon etwas länger: 50 bis 60 Stunden pro Woche. Er hat sehr viel Geld aber wenig Zeit.
- Der Selbstständige. Um über die Runden kommen zu können, arbeitet er sogar samstags und sonntags! Also selbst und ständig. Von zuhause arbeiten ist auch nicht immer das wahre.
- Die Hausfrau. Sie arbeitet zu Hause, fast den ganzen Tag. Und dann noch die Kinder… Geld bekommen tut sie keins. Aber das Lächeln ihrer Kinder ist nunmal das Beste!
- ….
Das könnte man jetzt sehr lange weiterführen. Wie? Sie können sich da nicht einreihen? Super! Warum lesen Sie dann weiter?
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